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Schutz vor Greenwashing

Informationsreihe zum Thema Sustainable Finance – diesmal mit dem Fokus auf die Richtline über Umweltaussagen („Green Claims Directive“) und die Richtline zur Stärkung der Konsumierenden („Directive on Empowering Consumers“) am 12. September 2024 von 11 bis 12 Uhr. Welche Anforderungen müssen Werbeaussagen mit Umweltbezug in Zukunft erfüllen? Wie dürfen Umweltzeichen und Label verwendet werden?

Im Rahmen der einstündigen Online-Veranstaltung werden, gemeinsam mit Max Willinghöfer von der Prognos AG, die beiden Richtlinien der Europäischen Union zum Schutz vor Greenwashing näher beleuchtet. Die Richtlinie zur Stärkung der Konsumierenden („Directive on Empowering Consumers“) und die Richtline über Umweltaussagen („Green Claims Directive“) geben Unternehmen in Zukunft eindeutig vor, welche Aussagen, Begriffe und Label für die Unternehmenskommunikation mit Umwelt- und Klimabezug noch zu lässig sind.

Ziel ist es, Sie über die Vorgaben und Anforderungen der Richtlinien zu informieren und praktische Tipps für den Umgang im Unternehmensalltag zu vermitteln.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten und mehr als 2 Millionen Euro Umsatz jährlich. Insbesondere (aber nicht nur) Unternehmen aus den Bereichen Lebensmittel- und Getränkeherstellung, Textil- und Modeindustrie, Energieversorger, Mobilitätsdienstleister werden von den EU-Richtlinien betroffen sein.

Porträtfoto von Max Willinghöfer

Max Willinghöfer verbindet in seiner Arbeit für die Prognos AG Themen der Stadt- und Regionalentwicklung mit Umwelt- und Klimaschutz. Bevor er 2022 zur Prognos AG kam, arbeitete er unter anderem für das Wuppertal Institut und die Bertelsmann Stiftung. Ursprünglich studierte Herr Willinghöfer an den Universitäten in Göttingen, St. Petersburg und Bayreuth Volkswirtschaftslehre und Philosophie.

Datum: Donnerstag, den 12.09.2024
Uhrzeit: 11.00-12.00 Uhr
Ort: digitale Veranstaltung
Melden Sie sich hier für die Teilnahme an!

Diese Veranstaltungsreihe ist eine gemeinsame Initiative der länderübergreifenden Zusammenarbeit der Umwelt- und Nachhaltigkeitspartnerschaften, welche sich zum Ziel gesetzt haben, Unternehmen und Betriebe bei der Umsetzung von freiwilligen Maßnahmen des Umwelt- und Klimaschutzes in allen drei Säulen der Nachhaltigkeit zu begleiten.

Der Fokus liegt hierbei auf dem Themenschwerpunkt Sustainable Finance: Geplante Veranstaltungsinhalte für 2024 sind z. B. das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, die Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD/ ESRS, Taxonomie), Wesentlichkeitsanalyse oder Sustainable Finance als Querschnittsaufgabe im Management.

Weitere Veranstaltungen der Informationsreihe finden Sie auch auf der Seite der Umweltpartnerschaften.
An dieser Umsetzung sind zunächst Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Hessen und Sachsen beteiligt.

Die UmweltPartnerschaft Hamburg hat in ihrem neuen Arbeitsprogramm 2023-2028 das Thema Sustainable Finance als einen Themenschwerpunkt gesetzt, um Hamburger Unternehmen beratend, unterstützend sowie vernetzend zur Seite zu stehen und über Rahmenbedingungen, Chancen, Herausforderungen und Pflichten zu informieren.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Dr. Jennifer Kowallik, Referentin Green Economy & Sustainable Finance
jennifer.kowallik@bukea.hamburg.de