Über Jahrzehnte gelangten auf dem ehemaligen Wäscherei-Gelände in der Jarrestraße Schadstoffe in den Boden, die noch heute das Grundwasser belasten. Nach dem Abriss des Möbelhauses "Wäscherei" wurden Maßnahmen durchgeführt, um das Grundwasser zu reinigen und den Boden nachhaltig zu sanieren.
Das Gelände des ehemaligen Gaswerks wurde termingerecht innerhalb von 15 Monaten erfolgreich saniert und damit eine Fläche von 30.000 m² für eine Gewerbeansiedlung zur Verfügung gestellt.
Das Gebiet liegt im Hamburger Ortsteil Eidelstedt und hat eine Größe von etwa 78.000 m². Es wird im Westen von der Schnackenburgallee, im Süden von der Straße Sandgrube und im Osten und Norden von der Ottensener Straße begrenzt.
Seit der Aufhöhung des Geländes im Jahre 1845 fand eine kontinuierliche Nutzung durch die Werft H. J. C. Stülcken und anderen Betrieben (Kupferhütte, Gaswerk) statt.
Anfang 1987 wurden auf dem westlichen Bahnhofskanal an der Kaimauer zum Grundstück Kanalplatz 2 Ölspuren festgestellt. Die Gewässerverunreinigung erstreckte sich auch über einen großen Teil des Lotsekanals.
Die Altablagerung befindet sich unmittelbar am Südufer der Dove-Elbe im Bereich der Tatenberger Bucht. Ein wesentlicher Anlass zur Sanierung waren massive Ölaustritte in das hier auch stärker für Freizeit- und sportliche Aktivitäten genutzte Gewässer.
Die ehemalige Bille-Siedlung ist in den fünfziger Jahren auf einem Altspülfeld errichtet worden, das seit den dreißiger Jahren aufgespült und zwischen 1945 und 1950 vor der Besiedelung flächendeckend mit einer Schlickschicht überzogen worden war.
Auf dem Grundstück der ehemaligen Gummifabrik Trelleborg wurden im Umfeld einer ehemaligen Sickergrube bzw. des ehem. Streichereigebäudes LCKW-, BTEX-und MKW-Kontaminationen im Untergrund festgestellt.
In dem Stadtentwicklungsprojekt HafenCity befindet sich auch das ehemalige Betriebsgelände des ältesten Hamburger Gaswerkes Grasbrook mit einer Fläche von ca. 67.000 m². Das Gaswerk wurde 1844 errichtet und bis 1976 mit mehreren Umbauten betrieben.
Auf der rd. 5,1 ha großen Ablagerungsfläche am Curslacker Neuer Deich (CND) in Hamburg-Bergedorf wurde zwischen 1959 und 1963 eine städtische Mülldeponie betrieben.