Bemerkungen/Kurzbeschreibung
Um 1900 wurde in der Ziegeleitongrube in Langenfelde der Gipshut des Salzstockes Othmarschen-Langenfelde aufgeschlossen. Dadurch wurde deutlich, dass einige der geschlossenen Hohlformen zwischen Othmarschen und Langenfelde auf Verkarstung im Untergrund zurückgehen. Der bekannteste dieser Erdfälle ist der Bahrenfelder See, der 1914 noch eine maximale Wassertiefe von 8,54 m aufwies.
Lage
Daten und Fakten
Literatur
- Ehlers, J. (1995): Geologische Karte von Hamburg 1:25.000, Erläuterungen zu Blatt Nr. 2425 Hamburg. - Hamburg: Geologisches Landesamt. 164 S.
- Koch, E. (1918): Der Bahrenfelder See. – Beiheft zum Jahrbuch der Hamburgischen Wissenschaftlichen Anstalten, XXXV, 1917.
- Koch, E. (1952): Vom Untergrund des Bezirks Eimsbüttel (Gipsberge und Salzlager unter uns). - In: Festschrift zur Eimsbüttler Woche: 4 S.
- Ring, I. (1984): Geheimnisumwobener Bahrenfelder See. - Unser Blatt Flottbek Othmarschen, 36 (3): 6-8, (4): 6, (6): 5.
- Wolff, W. (1914): Erläuterungen zur Geologischen Karte von Preußen und benachbarten Bundesstaaten, Lieferung 192, Blatt Hamburg. - Berlin: Königlich Preußische Geologische Landesanstalt. 58 S.
Autor: Dr. J. Ehlers