Die ursprüngliche Form der Dünen ist am Klövensteen relativ gut erhalten. Das Dünengebiet ist bewaldet; durch den dichten Unterwuchs ist es vor Ort schwer, einen Überblick über die Oberflächenformen zu gewinnen. Das angrenzende Schnaakenmoor ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Für das Dünengebiet besteht Landschaftsschutz.
Genetisch bildet das „Moor“ mit dem hufeisenförmigen Dünengebiet eine Einheit. Die Bezeichnung "Moor" ist irreführend; nur an wenigen Stellen tritt Torf auf, der maximal etwa 0,5 m mächtig ist. Das „Moor“ ist kein Geotop. Es ist als Deflationswanne entstanden. Im Untergrund steht Geschiebemergel an, der im Bereich des „Moores“ von geringmächtigen Sanden überlagert wird. Im Dünengürtel sind die Sande zu bis zu etwa 5 m hohen Dünen aufgeweht.
Lage
Daten und Fakten
Bemerkungen/Kurzbeschreibung
Das hufeisenförmige Dünengebiet umschließt das benachbarte Schnakenmoor sichelförmig. Es ist als Deflationswanne entstanden. Im Untergrund steht Geschiebemergel an, der im Bereich des Schnakenmoores von geringmächtigen Sanden überlagert wird. Im Dünengürtel sind die Sande zu bis zu etwa 5 m hohen Dünen aufgeweht.
Literatur
- Kieser, A. (1999): Das Naturschutzgebiet Schnakenmoor. – In: Köpke, A. & Thannheiser, D. (Hrsg.): Grüne Oasen in Hamburg. Ausgewählte Naturschutzgebiete Hamburgs (Teil 2): 139-155.
Autor: Dr. J. Ehlers