Bemerkungen/Kurzbeschreibung
Die Eindeichung der sogenannten „Dritten Meile“ von der Este bis Hohenwisch war bereits um 1240 abgeschlossen. Die frühen Deiche boten nur einen begrenzten Schutz vor Überflutungen. Die Häuser wurden deshalb selbst im bedeichten Gebiet noch auf Wurten angelegt.
Das 0,78 ha große Gutsbrack geht auf einen Schleusenbruch bei der Petriflut am 22. Februar 1651 zurück. Seine heutige Ausdehnung erfuhr es in der Markusflut am 7. Oktober 1756, als hier der Deich zum zweiten Mal brach. Das Gutsbrack wurde früher als „Prophetenbrack“ oder „Wetterfrosch“ bezeichnet, da sich sein Wasser bei bevorstehendem Unwetter gelb färbte. Diese Erscheinung ist seit der Umgestaltung des Nordrandes des Bracks in Folge der Sturmflut von 1962 nicht mehr beobachtet worden.
Lage
Daten und Fakten
Literatur
- Röper, C. (1988): Bilder und Nachrichten aus dem Alten Land und seiner Umgebung, Band 3. Jork, 1988.
Autor: Dr. J. Ehlers