Bemerkungen/Kurzbeschreibung
Die basalen Teile der organogenen Ablagerungen bestehen aus Tongyttjen, die sich in abgeschnürten Altarmen des Elbe-Urstromtales gebildet haben. Bereits im Spätglazial waren in einer Tiefe von Nn -8 m Kalkmudden abgelagert worden (Hallik, 1954). Während in Elbnähe seit dem Atlantikum perimariner Klei abgelagert wurde, ging in größerer Flußferne die Vermoorung weiter. Die Grenze liegt im Süderelberaum etwa im Bereich der Moorwettern. Die Flachmoorbildung wurde in der zweiten Hälfte des Subboreals örtlich durch Hochmoorbildung abgelöst. In Elbnähe hörte die Vermoorung im Verlauf des Holozäns nach und nach auf (seit dem Atlantikum) und wurde durch Kleiablagerungen ersetzt. In größerer Flussferne ging dagegen die Vermoorung weiter. Die Grenze der Kleiüberdeckung liegt im Süderelberaum etwa im Bereich der Moorwettern. Die Flachmoorbildung wurde in der zweiten Hälfte des Subboreals örtlich durch Hochmoorbildung abgelöst. Der Torf wurde im Nincoper Moor in zahlreichen kleinen Torfstichen abgebaut.
Die Torfstiche sind heute völlig zugewachsen. Der Wasserspiegel ist stark abgesenkt, wodurch die typische Moorvegetation verdrängt worden ist.
Lage
Daten und Fakten
Literatur
- Hallik, R. (1954): Die Marschen der Unterelbe im Spät- und Postglazial. – Mitteilungen aus dem Geologischen Staatsinstitut in Hamburg 23: 57-60.
- Hallik, R. (1962): Das Elbtal bei Hamburg seit dem Ende der Eiszeit. – Abhandlungen und Verhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg, N.F. VI: 233-250.
- Möller, I. (1999): Das Naturschutzgebiet Nincoper Moor. – In: Köpke, A. & Thannheiser, D. (Hrsg.): Grüne Oasen in Hamburg. Ausgewählte Naturschutzgebiete Hamburgs (Teil 2): 85-101.
Autor: Dr. J. Ehlers