Der Wohldorfer Wald ist Teil eines großen Endmoränenzuges, der sich über den Schübarg und den Bredenberg bis nach Groß-Hansdorf verfolgen lässt, und der sich in der Gegenrichtung über Tangstedt nach Nordwesten fortsetzt.
Dieser Endmoränenzug markiert nicht die äußerste Eisrandlage der Weichsel-Vereisung, sondern ein Rückzugsstadium, etwa 5 km von der Maximalposition entfernt. Geschlossene Hohlformen zeigen an, dass vermutlich bei der Gletscherstauchung auch größere Mengen Toteis mit erfasst worden sind. Als dieses schließlich auftaute, blieben wassergefüllte Senken zurück. Die Verlandungsablagerungen dieser Tümpel sind im Profilschnitt deutlich zu erkennen.
Lage
Daten und Fakten
Bemerkungen/Kurzbeschreibung
Die Höhen des Wohldorfer Waldes sind Endmoränen, die vermutlich durch Gletscherstauchung vor dem Eisrand der Weichsel-Vereisung entstanden sind. Die Endmoräne ist Teil eines großen Endmoränenzuges, der sich von Groß-Hansdorf über den Bredenberg und den Schübarg bis nach Wohldorf verfolgen läßt, und der sich über Tangstedt nach Nordwesten fortsetzt. Dieser Endmoränenzug markiert nicht die äußerste Eisrandlage der Weichsel-Vereisung, sondern ein Rückzugsstadium.
Literatur
- Möller, I. (1999): Das Naturschutzgebiet Wohldorfer Wald. – In: Köpke, A. & Thannheiser, D. (Hrsg.): Grüne Oasen in Hamburg. Ausgewählte Naturschutzgebiete Hamburgs (Teil 2): 13-21.
Autor: Dr. J. Ehlers