Wilhelmsburg

Mehrfamilienhaus „Smart ist grün“

Die Fassaden- und Dachgestaltung des Mehrfamilienhauses „Smart ist grün“ in Wilhelmsburg wurde im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) in Hamburg realisiert und stellt den aktiven Teil eines umfangreichen Energiekonzepts dar und ist somit mehr als nur die reine Gebäudehülle. Lassen Sie sich von diesem Praxisbeispiel inspiriern!

  • Umwelt, Klima, Energie, Agrarwirtschaft
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Emma Vanhatalo

Photovoltaikelemente zur Energieerzeugung sind in die Balkonbrüstungen der Südfassade integriert, Solarthermiekollektoren an der Attika sowie auf dem Dach versorgen das Gebäude mit Wärme und die begrünten Fassadenelemente sowie das extensive Gründach dienen als sommerlicher Wärmeschutz. Mit dem Gesamtkonzept der Gebäudehülle entspricht das Gebäude dem Passivhaus-Standard.


Kenndaten

Standort

Am Inselpark 9, 21109 Hamburg-Wilhelmsburg

Baujahr

2011-2013

Wohn- bzw. Nutzfläche

BGF 1.880 m², Wohnen 1.477 m²

Wohneinheiten

14 Wohneinheiten

Geschosse

5 Geschosse

Beheiztes Volumen

6.145 m³


Projektbeteiligte

Bauherr / Bauträger

Behrendt Wohnungsbau GmbH & Co KG, Hamburg

Architekt

zillerplus Architekten und Stadtplaner, München

Tragwerksplanung

Wetzel & von Seht Ingenieurbüro für Bauwesen VBI, Hamburg


Fassadenbegrünung

Planung

Burger Landschaftsarchitekten, München

Fläche Südfassade

ca. 370m²

Begrünte Fläche

ca. 50m²

Begrünungsart

Wandgebundenes Regalsystem mit großen Pflanztrogen und Kletterpflanzen, Kletterhilfen aus Stahlnetz

Hauptpflanze

Kletterhortensie (Hydrangea petiolaris)

Bewässerung

Bewohnerinnen und Bewohner


Dachbegrünung

Planung

Burger Landschaftsarchitekten, München

Dachfläche

ca. 400m²

Begrünungsart

Extensive Begrünung mit Sedumgewächsen, Stauden und Gräsern

Bewässerung

keine

Besonderes

Kombination der extensiven Dachbegrünung und Photovoltaik


Energieversorgung Wärme

Solarthermie DachVakuumröhrenkollektoren
82 m² Aperturfläche
Solarthermie AttikaVakuumröhrenkollektoren
40 m² Aperturfläche
SpeicherSpeichermedium PCM, zwischenzeitlich gegen Heißwasserspeicher ersetzt
2.000 l Größe
Nahwärmenetz       50 kW Entnahme
Einspeisung


Energieversorgung Strom

Photovoltaik Brüstung

Leistung 15 kWp

Stromnetz

Entnahme und Einspeisung


Energetische Kennzahlen

Förderstandard

Passivhaus-Standard

spez. Primärenergiebedarf

47,9 kWh/(m²a)

spez. Endenergiebedarf

23,3 kWh/(m²a)

Weitere Informationen zum Thema Gebäudebegrünung

Optigruen

Gründach und Grüne Fassaden

Hamburg hat eine eigene Gründachstrategie entwickelt und möchte damit Anstoß für den Bau von mehr begrünten Dächern auf Neubauten und für geeignete Flachdachsanierungen geben.

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