Lokstedt

Mit einem Balkonkraftwerk eigenen Strom erzeugen

Was nach einem großen Projekt klingt, ist überraschend einfach umzusetzen. Ein Haushalt aus Hamburg‑Lokstedt zeigt: Auch ohne eigenes Haus und mit begrenztem Budget ist der Einstieg in die eigene Stromproduktion möglich. Gerade für Mieter:innen und Haushalte mit geringem Einkommen kann ein Balkonkraftwerk ein guter erster Schritt sein, um Energiekosten zu senken und unabhängiger zu werden.

  • Umwelt, Klima, Energie, Agrarwirtschaft
Balkonsolar in Lokstedt
Das Balkonsolar in Hamburg‑Lokstedt zeigt: Auch ohne eigenes Haus und mit begrenztem Budget ist der Einstieg in die eigene Stromproduktion möglich privat

„Moin aus Lokstedt – und viele Grüße von glücklichen neuen Besitzer:innen eines Balkonkraftwerks!“ 

Doch wie kommt man eigentlich dorthin – vom ersten Gedanken bis zur eigenen Stromproduktion auf dem Balkon? Die folgenden Schritte zeigen, wie sich ein Balkonkraftwerk auch mit wenig Aufwand und überschaubarem Budget umsetzen lässt.

So geht´s:  

Schritt 1: Vorbereitung 

Als erstes sollten Sie sich darüber informieren, ob ein Balkonkraftwerk zu Ihrer Wohnung passt: Gibt es einen Balkon oder eine geeignete Fläche? Gibt es eine Möglichkeit zur Befestigung? Viele Fragen lassen sich bereits mit einfachen Informationen klären oder in einer Beratung. 

Die Hamburger Energielotsen unterstützen kostenfrei und unabhängig bei der Einschätzung der eigenen Situation, technischen Fragen und zu Fördermöglichkeiten. In Kooperation mit der Caritas können Sie über den Stromspar‑Check zusätzliche Unterstützung erhalten, inklusive individueller Beratung und Soforthilfen. Einfach anrufen: 040/248 32 250 

Zu klären:

  • Eignung und Bedarf
  • Abstimmung mit Ihrer/m Vermieter:in oder Genossenschaft
  • formale Anmeldung
  • ggf. Anforderungen an den Stromanschluss
  • Förderung

Die Stadt Hamburg bietet eine Förderung für Balkon-Solaranlagen an. Das Angebot richtet sich an alle Hamburger Haushalte mit geringem Einkommen. Gefördert wird die Anschaffung von steckerfertigen Solaranlagen, sogenannten Balkonkraftwerken, mit bis zu 90 Prozent der Anschaffungskosten. Die Caritas berät zu geeigneten Modulen und unterstützt bei der Kommunikation mit Vermieter:innen. Die Installation wird durch die Haushalte selbst vorgenommen: Strom vom Balkon: Sonnenenergie für alle Haushalte mit geringem Einkommen - hamburg.de

Schritt 2: Das Balkonkraftwerk  

Im Praxisbeispiel wurde das Balkonkraftwerk über ein solidarisches Modell beschafft. Modelle wie SoliSolar helfen, Kosten zu senken und gleichzeitig andere Haushalte zu unterstützen: Lokale Energiewende selbst machen – mit Solarstrom vom Balkon - SoliSolar-Hamburg

  • 3 Solarmodule: insgesamt 591 € netto
  • notwendiges Zubehör: 48 €
  • freiwilliger Solidaritätsbeitrag: 69 €
  • Gesamt: rund 708 €

Der Aufbau ist einfacher als viele denken: „Mit etwas Geduld und zwei tatkräftigen Personen ist es gut zu schaffen.“

  • Montage: ca. 3 Stunden
  • Verkabelung und Absicherung: weitere 3 Stunden
  • Wichtig: sichere Befestigung an der Balkonbrüstung

Schritt 3: Strom erzeugen und Kosten sparen! 

Der produzierte Strom des Balkonkraftwerks wird direkt im Haushalt genutzt, reduziert den Strombezug und spart langfristig Kosten. Der Effekt ist direkt sichtbar: „Schon morgens um kurz nach 6 Uhr blinkt der Wechselrichter grün – und der Strom fließt.“ 

Sie interessieren sich für ein Balkonkraftwerk oder möchten wissen, ob es für Ihre Wohnung geeignet ist? Die Hamburger Energielotsen unterstützen Sie kostenfrei und unabhängig. Hier Bertungstermin vereinbaren!

Beispiele aus der Praxis

ZEBAU GmbH

In 11 Schritten zum Sonnenstrom-Kraftwerk

Jetzt auf YouTube ansehen: Ein Vortrag aus der Infoveranstaltung der Hamburger Energielotsen "Praxisbeispiele zur Nutzung von Sonnenenergie in Hamburg" vom 26.09.2023 von Volker Henkel (SoliSolar Hamburg e.V.).

Bild Flyer Hambugrer Energielotsen. Infos für einkommensschwache Haushalte
ZEBAU GmbH

Flyer Jetzt kostenfrei zum Energiesparen beraten lassen!

Die Hamburger Energielotsen und die Caritas unterstützen einkommensschwache Haushalte beim Energie- und Geldsparen.

Solarpanels auf Flachdach eines Kühlhauses
E.ON

SoliSolar Lokale Energiewende selbst machen – mit Solarstrom vom Balkon

Modelle wie SoliSolar helfen mit ehrenamtlichen Beratungen und Sammelbestellungen für Balkonkraftwerke im Großraum Hamburg, Kosten zu senken und gleichzeitig andere Haushalte zu unterstützen.

Das Foto zeigt ein Mehrfamilienhaus mit einer weißen Putzfassage. Zwei Balkone sind mit Balkonkraftwerken ausgestattet. Im Hintergrund ist ein weiteres Mehrfamilienhaus zu sehen.
Adobe Stock / Maryana

Stromsparen Strom vom Balkon: Sonnenenergie für alle Haushalte mit geringem Einkommen

Seit Oktober 2025 können Hamburger Haushalte mit geringem Einkommen eine Förderung für ein Balkonkraftwerk beantragen.

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Hamburger Energielosten, Tast

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