Der Klimawandel zeigt sich längst nicht mehr nur in fernen Regionen – er betrifft uns direkt vor Ort. Heiße Sommer, Starkregen und Stürme setzen auch Hamburg zu. Gerade in dicht bebauten Stadtvierteln sehen wir, wie schnell Keller volllaufen oder Innenräume überhitzen können – mit hohen Kosten und Belastungen für die Bewohner:innen. In der Zukunft ist zunehmend mit Extremwetterereignissen und Hitzebelastung zu rechnen.
Während Klimaschutz darauf abzielt, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, geht es bei der Klimaanpassung darum, Gebäude widerstandsfähiger gegen die Folgen des Wandels zu machen.
Schon kleine Maßnahmen können große Wirkung entfalten: Begrünte Dächer und Fassaden speichern Regenwasser und kühlen die Umgebung, Rollos und Vordächer schützen vor Überhitzung, Kellerabdichtungen und Rückstausicherungen beugen Wasserschäden vor.
🌿 In vier Schritten klimaangepasst
Hamburger Bauherr:innen, Hauseigentümer:innen, Mieter:innen und Verwaltungen können sich unkompliziert durch die Hamburger Energielotsen beraten lassen. Bei einem kostenfreien Vor-Ort-Check lernen sie die Risiken am Gebäude besser einzuschätzen und die richtigen Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen. Dabei stehen zwei Schwerpunkte im Vordergrund: Schutz vor Starkregen und sommerlicher Überhitzungsschutz.
➜ Schritt 1: Kostenfreies Angebot der Hamburger Energielotsen nutzen
bei einem Vor-Ort-Check oder in der Ausstellung am ELBCAMPUS, mit anschaulichen Modellen zum Thema Klimaanpassung.
➜ Schritt 2: Individuelle und persönliche Beratung zu Klimaanpassung erhalten
Beim Starkregenschutz wird geprüft, wie anfällig ein Haus für Überflutungen ist – von Hanglagen über die Bauweise des Kellers bis hin zur Frage, ob Rückstausicherungen vorhanden sind. Im Vor-Ort-Check erhalten Eigentümer:innen konkrete Empfehlungen, welche baulichen Maßnahmen sinnvoll sind und welche Vorkehrungen – etwa Flutschotts für Fenster oder Türen, Drainage oder Zisternen – in Frage kommen.
Bei sommerlicher Überhitzung untersuchen die Hamburger Energielotsen Gebäudehülle, Materialien, Fensterflächen und Innenräume: „Oft sind es einfache Anpassungen, etwa eine bessere Verschattung oder eine bessere Lüftung vor allem in den Abend- und Nachtstunden im Haus, die schon spürbare Entlastung bringen.”
➜ Schritt 3: Förderangebote des Landes und des Bundes für die Umsetzung sichern
Wer in Klimaanpassung investiert, steht nicht allein da. Öffentliche Förderprogramme und Finanzierungsangebote helfen, die Kosten abzufedern und Investitionen langfristig tragfähig zu machen. In Hamburg etwa unterstützt die Hamburgische Investitions- und Förderbank IFB Investitionen in Gründächer, Entsiegelung, Regenwasserspeicherung oder Verschattung.
➜ Schritt 4: Mit dem kostenfreien Begleitprogramm der Hamburger Energielotsen bei der Modernisierung “Auf Kurs bleiben”.