Energiesparen

Von wegen Schietwetter! Zeit für mehr Solarenergie in der Hansestadt

Checkliste und kostenfreie und unabhängige Beratung von den Hamburger Energielotsen

  • Umwelt, Klima, Energie, Agrarwirtschaft
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Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien EnergieBauZentrum

Erneuerbare Energien machen einen wachsenden Anteil im Energiemix aus. Bundesweit decken sie mehr als 54 Prozent ab (BDEW, 2025). Die Energie der Sonne steht uns unbegrenzt zur Verfügung: Mit einer Photovoltaikanlage können wir sie optimal nutzen und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz tun. Sie arbeitet sauber, leise und ist obendrein sehr wartungsarm. Mit einer Photovoltaikanlage lässt sich in wenigen Jahren nicht nur das investierte Geld einsparen, sondern auch eine zeitweise Unabhängigkeit vom Stromnetz erreichen.

🔆 Sonnenenergie fürs Eigenheim – Zur eigenen Solaranlage

Schritt 1: Erstmal einen Überblick verschaffen 

Die Hamburger Energiewerke haben mit dem Hamburger Solaratlas ein Werkzeug entwickelt, das das Solarpotenzial der Hamburger Dachflächen ermittelt und in nur wenigen Minuten die Gesamtkosten und Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage für eine spezifische Adresse darstellen kann. So kann mit wenigen Klicks das eigene Dach auf Solar-Eignung- und Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Es lohnt sich außerdem, Fachleute beratend hinzuzuziehen. 

Schritt 2: Wie sind Lage und Standort?

Entscheidend ist die Ausrichtung der Dachflächen sowie die mögliche Sonneneinstrahlung. Ein verschattungsfreies Dach, das nach Süden ausgerichtet ist, bietet optimale Bedingungen für eine PV-Anlage. Das ist allerdings keine Voraussetzung für eine ertragreiche Anlage. Auch nach Osten oder Westen ausgerichtete Dächer erreichen bis zu 80 Prozent der maximalen Ausbeute und sind sogar von Vorteil, da vor allem die morgendliche und abendliche Stromnutzung im Haushalt abgedeckt wird. Laut Hamburger Energielotsen sollten Eigenheimbesitzer:innen sich nicht direkt von der Ausrichtung abschrecken lassen. 

Schritt 3: Welche Fläche steht zur Verfügung und welche Leistung sollte die Anlage haben?

Die elektrische Leistung, die die Anlage erzeugt, wird in Kilowattpeak (kWp) gemessen. Um ein kWp zu erzeugen, benötigen Sie eine Fläche von etwa fünf bis sieben Quadratmetern. Die Grenze für die Größe setzen die verfügbare (Dach)fläche und das Budget, das Sie zur Verfügung haben. Ihr Dach eignet sich nicht für die Installation einer Solaranlage? Kein Problem. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie die Kraft der Sonne zur eigenen Stromerzeugung nutzen können. Schnell und einfach zu installieren sind beispielweise Balkon-Kraftwerke, die sich auch dann eignen, wenn Sie in einer Wohnung wohnen. Diese sogenannten Steckersolar-Geräte können Sie alternativ auch auf Ihrer Terrasse oder auf dem Garagendach installieren. Eine andere Alternative zum Dach ist die Fassade. Dies lohnt sich vor allem dann, wenn eine Wand des Hauses nach Süden ausgerichtet und im Winter nicht verschattet ist. Hier können Sie auch bei tief stehender Sonne Strom produzieren. Oder Sie können sich auch für eine freistehende Solaranlage entscheiden.

Schritt 4: Welcher Modultyp eignet sich? 

Welches Modul sich für ein Dach am besten eignet, hängt vor allem vom Wirkungsgrad ab. Je höher der Wirkungsgrad ist, desto weniger Fläche ist nötig, für denselben Stromertrag. Neben Photovoltaikmodulen sind auch PVT-Module geeignet, wenn man zusätzlich zur Stromerzeugung auch Wärme erzeugen möchte. Grundsätzlich werden bei PV-Anlagen kristalline Module und Dünnschichtmodule unterschieden. Aufgrund des besseren Wirkungsgrades haben sich die kristallinen Module mehr durchgesetzt. Für die Details sind Fachleute hinzuzuziehen. PVT steht für Photovoltaik-Thermie, die als hybrides Solarmodul Strom- und Wärmeerzeugung kombiniert. 

💡Tipp: in der Übersicht des Solarzentrums Hamburg finden sich geeignete Fach- und Handwerksbetriebe für die Metropolregion Hamburg.

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