Aufgaben und Ziele der KEA

Die Koordinierungsstelle Energieinfrastrukturausbau (KEA) ist Anlaufstelle für Energieinfrastrukturunternehmen, Behörden und Bezirke in Hamburg.

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Hamburger Rathaus mit Windenergieanlagen im Hintergrund
Hamburger Rathaus mit Windenergieanlagen im Hintergrund AdobeStock / Frank H.

Die Koordinierungsstelle Energieinfrastrukturausbau (KEA): Ihre Partnerin für Hamburgs Energieinfrastrukturausbau

Hamburg steht vor einer großen Aufgabe: Wir wollen unsere Stadt klimaneutral machen. Dafür brauchen wir moderne und leistungsfähige Energienetze für Strom, Fernwärme und zukünftig auch Wasserstoff. Die Koordinierungsstelle Energieinfrastrukturausbau, kurz KEA, hilft dabei, dieses Ziel zu erreichen.

Was macht die KEA?

Die KEA ist die zentrale Anlaufstelle für Herausforderungen und Lösungsansätze bei Genehmigungsprozessen im Tiefbau zum Energieinfrastrukturausbau. Sie arbeitet als Ideengeberin und Unterstützerin für Verbesserungen beziehungsweise stößt die Umsetzung von Verbesserungen an und verfolgt diese nach. Ihre wichtigste Aufgabe: Die KEA agiert bei Hemmnissen als Mittlerin, damit wichtige Bauprojekte für die Energienetze schneller geplant und umgesetzt werden können. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für eine zukunftssichere Energieversorgung in unserer Stadt.

Wie hilft die KEA konkret?

Mehr Transparenz: Die KEA sammelt wichtige Informationen über den Fortschritt des Energieinfrastrukturausbaus in Hamburg. Diese Informationen helfen dabei, Probleme früh zu erkennen und Lösungen zu finden.

Schnellere Genehmigungen: Die Energienetzbetreibenden, Behörden und Bezirke erhalten Unterstützung durch die KEA bei der Kommunikation zu strittigen Fragen im Genehmigungsprozess. Dabei werden strukturelle Hindernisse identifiziert und gemeinsam mit Behörden und Bezirken an Lösungen gearbeitet, damit Genehmigungsverfahren zügiger ablaufen können.

Moderation im Einzelfall: Unterschiedliche Interessen führen zwangsläufig zu Konflikten. Treten Konflikte bei der Genehmigung von Energieinfrastrukturvorhaben auf, fungiert die KEA als Moderatorin. Durch die KEA soll nicht nur sichergestellt werden, dass Konfliktsituationen entschärft werden. Darüber hinaus ist es Aufgabe der KEA, Mechanismen zu entwickeln, die dazu beitragen, mögliche Konfliktsituationen zukünftig zu reduzieren oder sogar zu vermeiden.

Warum ist die KEA wichtig?

Der Auf- und Umbau der Energieverteilnetze ist eine komplexe Aufgabe. Durch die Tiefbauarbeiten werden verschiedene, häufig konkurrierende, öffentliche Interessen berührt. Deshalb sind mehrere Genehmigungen unterschiedlicher Stellen nötig, bevor gebaut werden kann. Die Anzahl der beteiligten Personen in den Unternehmen und Behörden ist groß und die Zusammenhänge sind rechtlich und technisch oft kompliziert. Die KEA hilft dabei, diese Herausforderungen zu meistern.

Wer arbeitet bei der KEA?

Seit Herbst 2024 arbeitet ein Team von Expertinnen und Experten in der KEA. Sie kommen aus verschiedenen Hamburger Behörden sowie Energieversorgungsunternehmen und bringen unterschiedliche Erfahrungen mit. So können sie die vielfältigen Aufgaben bestmöglich bewältigen.

Wie können Sie die KEA erreichen?

Haben Sie Fragen zum Energieinfrastrukturausbau in Hamburg oder zu konkreten Projekten? Die KEA ist für Sie da. E-Mail: koordinierungsstelle-energie@bukea.hamburg.de

Gemeinsam für ein klimaneutrales Hamburg

Die KEA ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende in unserer Stadt. Sie sorgt dafür, dass der notwendige Umbau unserer Energieversorgung schneller und reibungsloser klappt – damit Hamburg sein Ziel erreicht, bis 2045 klimaneutral zu werden.

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KEA
2045 will Hamburg CO2-neutral sein – 
der Aus- und Umbau der Energieinfrastrukturen ist zur Erreichung der Klimaziele von systemischer Bedeutung.
2045 wird die Industrie eine dekarbonisierte Energiezufuhr benötigen – wird Erdgas durch grünen Wasserstoff ersetzt, ist ein neues Verteilnetz zu bauen.2045 soll der Stromverbrauch in Hamburg doppelt so hoch sein, wie heute – der Strom soll nicht nur aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt, sondern auch zu den neuen Verbrauchern transportiert werden.

Faktenmodul Energieinfrastrukturausbau

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Bezirksämter erteilen die Genehmigungen.

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Koordinierungsstelle Energieinfrastrukturausbau

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Mitarbeitende wird die KEA im Regelbetrieb beschäftigen.

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Hamburger Rathaus mit Windenergieanlagen im Hintergrund
AdobeStock / Frank H.

Koordinierungsstelle Energieinfrastrukturausbau (KEA)

Die KEA: ein gemeinsames Projekt der städtischen Energienetzbetreiber, der zuständigen Behörden und der Bezirke.