Nichtwohngebäude haben großes Potential für Ressourcenschonung
Der Gebäudesektor ist in Deutschland für einen erheblichen Anteil der Treibhausgasemissionen, des Rohstoffverbrauchs und des Abfallaufkommens verantwortlich. Im Hinblick auf den Klima- und Ressourcenschutz trägt die Bau- und Immobilienbranche daher eine besondere Verantwortung. Ein zentrales Instrument, um Ressourcen zu schonen, ist die verlängerte Nutzung bestehender Gebäude. Private und öffentliche Nichtwohngebäude stellen in Hamburg mit circa 54.000 Gebäuden einen wesentlichen Anteil dar. Lassen Sie uns daher Hamburgs Gebäude energieeffizient, klimafreundlich und fit für die Zukunft machen!
Zeigen Sie uns Ihre Sanierungsprojekte
Mit dem Hamburger Sanierungspreis 2026 möchten wir bereits bestehende klimafreundliche Sanierungsprojekte von Nichtwohngebäuden auszeichnen, um innovative Projekte sichtbarer zu machen und das Engagement der Beteiligten zu würdigen. Zudem möchten wir Anreize für weitere Projekte schaffen, indem die hochbaulichen und anlagentechnischen Lösungen der Vorzeigeprojekte und die Erfahrungen der Projektbeteiligten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. So können Akteur:innen ihre Netzwerke ausbauen und Wissen und Erkenntnisse teilen.
Sie sind Bauherr:in, Bauträger:in, Investor:in, Eigentümer:in, ein Bauunternehmen, ein Planungsbüro oder Fachhandwerker:in und haben ein Sanierungsprojekt von Nichtwohngebäuden in Hamburg umgesetzt? Zeigen Sie uns Ihr Projekt!
Einreichen können Sie Sanierungsprojekte an und in Büros oder Werkstätten, Einzel- und Großhandel, sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kitas oder Quartierseinrichtungen sowie industriell genutzten Gebäuden.
Preiskategorien
Ausgezeichnet werden Projekte, die durch ihre Sanierung eine wesentliche Einsparung in den CO2-Emissionen während des Gebäudebetriebs erreichen. Es werden zwei Kategorien ausgeschrieben:
- Projekte der Kategorie „Gesamtmaßnahme“ mit ganzheitlichem Ansatz
- Projekte, die sich durch „Einzelmaßnahmen“ besonders hervorheben
Mindestvoraussetzung für die Kategorie „Gesamtmaßnahme“ ist eine erzielte Ersparnis von 65 Prozent der CO2-Emissionen (Vergleichswert vor und nach der Sanierung) oder die Einsparung von 65 Prozent des Primärenergiebedarfes. Falls das Sanierungsprojekt diese Anforderungen nicht erfüllt, kann es auch in der Kategorie „Einzelmaßnahme“ eingereicht werden. In dieser Kategorie sind verschiedene Einzelmaßnahmen nachzuweisen, wobei Maßnahmen aus zwei Listen beispielhafter Sanierungsmaßnahmen zu erfüllen sind.
Preise
In beiden Wettbewerbskategorien werden jeweils die drei besten Einreichungen mit folgenden Geldpreisen ausgezeichnet:
- 1. Platz: 5.000,- Euro
- 2. Platz: 3.000,- Euro
- 3. Platz: 1.000,- Euro
Die Preisvergabe erfolgt auf Grundlage der Bewertung durch eine unabhängige Fachjury.
Die Jury
- Prof. Elisabeth Endres (Leiterin des Instituts für Bauklimatik und Energie der Architektur, TU Braunschweig),
- Prof. Dr.-Ing. Harald Garrecht (Professor im Ruhestand, Institut für Werkstoffe im Bauwesen Werkstoffe und Konstruktion der Universität Stuttgart)
- Dr. Maik Möller (Leiter des Amtes Energie und Klima, Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft Hamburg).
Termine
- Der Wettbewerb startet am 15. September 2025.
- Der Einsendeschluss ist der 28. November 2025.
- Die besonders hervorzuhebenden Projekte beider Kategorien werden bei einer öffentlichen Veranstaltung Anfang 2026 mit Preisen ausgezeichnet.
Die Ausloberin des Hamburger Sanierungspreises 2026 für Nichtwohngebäude ist die Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Zweiter Bürgermeisterin und Senatorin der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft Katharina Fegebank.