Pack die Badehose ein – Vom Hauptbahnhof zum Öjendorfer See: Entlang der Geestkante lassen sich Natur mitten in der Stadt mit zahlreichen Wiesenflächen, Obstgehölzen und geesttypischen Bäumen erleben und spannende Bürgerprojekte mit unterschiedlichsten Attraktionen entdecken.
Umwelt, Klima, Energie, Agrarwirtschaft
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Galerie
Ein neuer Fußweg für St. Georg – zwischen Adenauer- und Kurt-Schumacher-Allee
Isadora Tast
Ein von Wiesen gerahmter Sitzplatz unter Kiefern zu Beginn des Borgfelder Grünzugs
Isadora Tast
Treppenanlage mit Ausblick am Geesthang im Borgfelder Grünzug
Isadora Tast
Ein Wahrzeichen der Landschaftsachse – die Geestschaukel
Isadora Tast
Naturerlebnis „Wilde Wiesen“ im Thörls Park
Isadora Tast
Auf der Geestkante durch den „Hammer Wald“ Richtung Haltestelle Rauhes Haus
Isadora Tast
Wiesenhang mit Sitzstufe an der Haltestelle Rauhes Haus
Isadora Tast
Buntes Leben in der Hohlen Rönne – „Wilde Wiesen“ und Graffiti-Elemente säumen den Weg
Isadora Tast
Beliebter Rückzugsort: die Holzpodeste in den Wiesenflächen am Rhiemsweg
Isadora Tast
Blick von der Geestbank auf den idyllischen Teich in der Parkanlage Horner Moor
Isadora Tast
Durch die Kleingärten zwischen Querkamp und Legienstraße
Isadora Tast
Ein neuer Weg für Billstedt durch das ehemalige Sportgelände an der Legienstraße
Isadora Tast
Ein Tor öffnet den Weg zwischen dem Parkfriedhof Öjendorf und dem Öjendorfer Park.
BUKEA
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Ein neuer Fußweg für St. Georg – zwischen Adenauer- und Kurt-Schumacher-Allee
Ein neuer Fußweg für St. Georg – zwischen Adenauer- und Kurt-Schumacher-Allee
Isadora Tast
Ein von Wiesen gerahmter Sitzplatz unter Kiefern zu Beginn des Borgfelder Grünzugs
Ein von Wiesen gerahmter Sitzplatz unter Kiefern zu Beginn des Borgfelder Grünzugs
Isadora Tast
Treppenanlage mit Ausblick am Geesthang im Borgfelder Grünzug
Treppenanlage mit Ausblick am Geesthang im Borgfelder Grünzug
Isadora Tast
Ein Wahrzeichen der Landschaftsachse – die Geestschaukel
Ein Wahrzeichen der Landschaftsachse – die Geestschaukel
Isadora Tast
Naturerlebnis „Wilde Wiesen“ im Thörls Park
Naturerlebnis „Wilde Wiesen“ im Thörls Park
Isadora Tast
Auf der Geestkante durch den „Hammer Wald“ Richtung Haltestelle Rauhes Haus
Auf der Geestkante durch den „Hammer Wald“ Richtung Haltestelle Rauhes Haus
Isadora Tast
Wiesenhang mit Sitzstufe an der Haltestelle Rauhes Haus
Wiesenhang mit Sitzstufe an der Haltestelle Rauhes Haus
Isadora Tast
Buntes Leben in der Hohlen Rönne – „Wilde Wiesen“ und Graffiti-Elemente säumen den Weg
Buntes Leben in der Hohlen Rönne – „Wilde Wiesen“ und Graffiti-Elemente säumen den Weg
Isadora Tast
Beliebter Rückzugsort: die Holzpodeste in den Wiesenflächen am Rhiemsweg
Beliebter Rückzugsort: die Holzpodeste in den Wiesenflächen am Rhiemsweg
Isadora Tast
Blick von der Geestbank auf den idyllischen Teich in der Parkanlage Horner Moor
Blick von der Geestbank auf den idyllischen Teich in der Parkanlage Horner Moor
Isadora Tast
Durch die Kleingärten zwischen Querkamp und Legienstraße
Durch die Kleingärten zwischen Querkamp und Legienstraße
Isadora Tast
Ein neuer Weg für Billstedt durch das ehemalige Sportgelände an der Legienstraße
Ein neuer Weg für Billstedt durch das ehemalige Sportgelände an der Legienstraße
Isadora Tast
Ein Tor öffnet den Weg zwischen dem Parkfriedhof Öjendorf und dem Öjendorfer Park.
Ein Tor öffnet den Weg zwischen dem Parkfriedhof Öjendorf und dem Öjendorfer Park.
BUKEA
Verlauf Vom Hauptbahnhof bis zum Öjendorfer See über Borgfelder Grünzug, Thörls Park, Hammer Kirche, Horner Rennbahn, Horner Moor, Friedhof Schiffbek, Parkfriedhof Öjendorf
Länge ca. 10 km
ÖPNV-Anschluss Hauptbahnhof: alle S- und U-Bahnlinien Öjendorfer See: Bus 461 Friedhof Öjendorf Nordeingang
Von der Innenstadt bis zum Öjendorfer See
Von der dicht bebauten Innenstadt führt die Landschaftsachse Horner Geest – nach und nach lichter und grüner werdend – zum Öjendorfer See, der nach der langen Wanderung Abkühlung an seinem Badestrand verspricht.
Entlang der Geestkante
Durch St. Georg verläuft die Landschaftsachse zunächst entlang von Straßen und neu gestalteten Grünanlagen, bis sie sich jenseits vom Berliner Tor in den ausgeprägten Grünraum des Borgfelder Grünzugs öffnet. Hier wird der namensgebende eiszeitliche Geesthang erstmals sichtbar. Entlang der Geestkante durchquert die Landschaftsachse nun weitgehend im Grünen Parkanlagen, Grünzüge und Kleingärten.
Vom Friedhof zum Öjendorfer See
Schließlich erreicht die Landschaftsachse die malerischen Friedhöfe Schiffbek und Öjendorf. Nach der Brücke über den Schleemer Bach gewährt der Parkfriedhof einen Durchgang zum Öjendorfer Park. Dort öffnet sich ein traumhafter Blick über den Öjendorfer See, der mit seinem Sandstrand am östlichen Ufer zum Baden einlädt.
Highlights Bürgerprojekte
Auf ihrem Weg trifft die Landschaftsachse auf besondere Highlights: die im Mitwirkungsprozess „Deine Geest“ zusammen mit der Bevölkerung entwickelten Bürgerprojekte. Die spannenden Projekte bieten ganz unterschiedliche Möglichkeiten für Sport-, Spiel- und Naturerlebnisse.
Förderprojekt Landschaftsachse Horner Geest
Die Landschaftsachse Horner Geest wurde von 2016 bis 2022 im Rahmen des Bundesförderprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ aufgewertet. Weitere Informationen zum Projekt und zum Mitwirkungsprozess „Deine Geest“ finden Sie auf der Webseite https://deinegeest.hamburg/.
Seit 2021 führt ein durchgängiger Weg vom Hauptbahnhof bis zum Öjendorfer See durch „Hamburgs längstem Park“ – der Landschaftsachse Horner Geest. Eine Wanderung führt an den zehn Bürgerprojekten vorbei.
Nur wenig zeugt heute in Blohms Park noch von der langen, wechselvollen Geschichte dieses Areals: der Name Blohm, die Hertogestraße und die den einstigen Parkteich umsäumenden alten Bäume aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Er ist der drittgrößte Park in Hamburg mit dem Öjendorfer See am westlichen Rande der Grünanlage. Immerhin ist der Öjendorfer See gut zweimal so groß wie die Binnenalster. In diesem Park trifft man sich insbesondere im Sommer zum Baden, oder um mit der Familie am Wochenende zu picknicken.
Kein natürliches Moor, sondern ein ehemaliger Fischteich und später eine Badestelle – heute lädt das kleine Gewässer in der Parkanlage Horner Moor als geschütztes Biotop zum Naturbeobachten ein.
Seit 1927 ist der kleine idyllische Friedhof Ruhestätte und Rückzugsraum. Mit der Kapelle, der parkähnlichen Gestaltung und den symmetrisch angelegten Wegen ist sein ursprünglicher Charakter weitgehend erhalten geblieben.
Auf dem zweitgrößten Parkfriedhof Hamburgs liegen Trauer und Entspannung dicht nebeneinander. Zwischen imposanten Groß-bäumen erstrecken sich die Grabstätten. Daneben bietet der Schleemer Bach einen idyllischen Rückzugsort.
In der Landschaftsachse hat die „Open KööK“, eine mobile Freiluft-Küche, ihre Heimat und kommt an unterschiedlichen Orten in der Horner Geest zum Einsatz.
Im Thörls Park und im Blohms Park bieten Holzliegen Platz zum Entspannen und Beobachten der Flugakrobaten, die durch insektenreiche Pflanzungen angelockt werden.
Kletterpfade mit schwankenden Stegen und Balancier-Routen führen im „Aktiven Thörls Park“ durch das Gehölz und verbinden den südlichen mit den nördlichen Parkabschnitt.
In Horn hat „Spray and Dance“ einen Seitenarm der Landschaftsachse erobert. Hier kann Musik gehört, getanzt, gesprayt oder einfach nur entspannt werden.
Gartenliebhabende kommen hier auf ihre Kosten. Dieses Urban Gardening Projekt bietet einen Treffpunkt für Mensch und Natur mit Raum für Naturerfahrung und gemeinsames Gärtnern.
Neben dem Stadtteilhaus Horner Freiheit schafft der selbstorganisierte Markt, ausgestattet mit Pavillons, einer Bühne und einem Spielcontainer, einen offenen lebendigen Ort mitten in Horn.
Einen einladenden Ort für gemeinsames Gärtnern und Entspannen mitten im Naturidyll bietet der Garten an der Legienstraße und verbindet Nachbarschaften und Generationen miteinander.
Der Park liegt zwischen großen Verkehrsachsen eher in Richtung Osten der Stadt. Seine Ränder sind teils gut ins Grün eingepackt, teils durch parkende Autos an den Straßenrändern verdeckt, sodass man ihn manches Mal nur erahnen kann.