Menschen gehen an einem Gewässer auf einem Weg entlang.

Unterwegs auf Grünen Ringen und Landschaftsachsen Wandern in Hamburgs Grün

Hamburg lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden. Grüne Wege, Parks und naturnahe Landschaften ziehen sich durch die gesamte Stadt. Der 1. und 2. Grüne Ring (Freizeitroute 11) sowie die zwölf Landschaftsachsen prägen das Wandern in Hamburgs Grün. Diese Seite gibt einen Überblick über die wichtigsten Routen und Einstiegsmöglichkeiten, in der Mediathek finden Sie zudem eine übersichtliche Wanderkarte.

Zu den Touren der Grünen Ringe

Der Wallgraben vom Stephansplatz aus
Andreas Klingberg / BUKEA

8 Kilometer 1. Grüner Ring

Auf den Spuren der historischen Wallanlagen umrahmt der 1. Grüne Ring die Hamburger Innenstadt.

Das Bild gibt Einblick in das Flottbektal. Im Vordergrund Feuchtwiesen, im Hintergrund stattliche Bäume.
Isadora Tast

100 Kilometer 2. Grüner Ring

Auf rund 100 Kilometern Länge verbindet der 2. Grüne Ring lebendige Volksparks und weite Landschaften um Hamburg.

Zu den Touren der 12 Landschaftsachsen

Weitblick über die Außenalster
Isadora Tast

10 Kilometer 1. Alster

Wandern entlang der Alster ist viel mehr als ein Umrunden der bekannten Seen. Nördlich der Außenalster zeugen Ufertreppen und Bastionen vom Erbe des bekannten Oberbaudirektors Fritz Schumacher. Es gibt auch Grünanlagen mit Geschichte zu erkunden, den Haynspark und den nahen Ohlsdorfer Friedhof.

Osterbekkanal
Isadora Tast

8 Kilometer 2. Osterbek

Bunte Wasserlandschaften: In Barmbek spielt das Leben am und auf dem Osterbekkanal. Weiter östlich wandelt sich dieser zu einem ruhigem Bachlauf in einem blühenden Park, an den sich weitläufige Kleingartenanlagen anschließen. Meist führt der Weg am Wasser entlang und um verwun­schene Teiche herum.

Hausboote auf dem Kanal
Isadora Tast

15 Kilometer 3. Wandse

Das Flüsschen Wandse weitet sich in seinem Lauf immer wieder zu Teichen auf. Wo früher Wassermühlen standen, entspannen heute die Anwohnenden im Grünen, wie zum Beispiel im Eichtalpark. Weiter im Osten führt der Weg durch die ursprünglich anmutende Auenlandschaft des Naturschutzgebiets Höltigbaum.

Treppenanlage mit Blick auf Wohnhäuser
Isadora Tast

10 Kilometer 4. Horner Geest

Packen Sie die Badehose ein! Von der geschäftigen Innenstadt führt diese Landschaftsachse durch einen nach und nach lichter und grüner werdenden Stadtraum zum Öjendorfer See. Entlang des Wegs gibt es zehn „Bürgerprojekte“ im Grünen zu sehen. Es darf u.a. geklettert und geschaukelt werden.

Kleingärten am Wasser auf der Billerhuder Insel
BUKEA

8 Kilometer 5. Bille

Die Erkundung der Landschaftsachse Bille ist ein kleines Abenteuer. Die Route führt zunächst durch raues von Kanälen durchzogenes Industriegebiet. Neugier und Durchhaltevermögen werden weiter im Osten aber mit idyllischen grünen Abschnitten belohnt.

Schieberhäuschen an den früheren Filtrationsbecken, mit Spiegelung im Wasser
Thomas Krenz

9 Kilometer 6. Elbmarsch

Die Route führt vom Oberhafen mit seinem Großmarkt bis in die Vier- und Marschlande, in denen noch heute Gemüse und Blumen produziert werden. Sie bietet grandiose Ausblicke. Oft teilen sich Industrie, Wassersport, Landwirtschaft, Wattfläche und architektonische Zeugen der Stadtgeschichte das Bild.

Wasserfläche des Binnenhafens in Harburg, Schiffe an Anlegern
BUKEA

15 Kilometer 7. Harburg

Der Weg in den Hamburger Süden führt über die Elbinsel. Zwischen HafenCity, Kleinem Grasbrook und Harburger Binnenhafen verändert sich das Gesicht der Stadt. Hier entstehen neue Quartiere und Freiräume am Wasser. Beständig ist dagegen das Ziel der Route, die Harburger Berge.

Steganlage am Veringkanal, Links eine Häuserfassade, rechts das Wasser des Kanals
Isadora Tast

24 Kilometer 8. Fischbek

Die Landschaftsachse Fischbek führt auf einer kontrastreichen Route aus dem Wilhelmsburger Hafengebiet über die Elbinsel und die Süderelbe bis zu Hamburgs höchsten Punkten in den Harbur­ger Bergen hinauf. Von dort ist es nicht mehr weit in die einzigartige Fischbeker Heide.

Blick auf das Moor. Auf der linken Bildseite ist eine Straße zu sehen.
BUKEA

7 Kilometer 9. Moorgürtel

Von den Containerterminals des Industriehafens geht es über das dörfliche Moorburg mit seiner bewegten Geschichte und durch die historische Kulturlandschaft des Alten Landes. Am südlichen Rand der Marsch liegt das Naturschutzgebiet Moorgürtel, Heimat vieler seltener Pflanzen und Tiere.

Elbstrand
Isadora Tast

16 Kilometer 10. Elbe

Immer am großen Strom entlang - auf dieser Strecke muss man selten auf eine Karte schauen. Dennoch lohnt es sich, etwas mehr Zeit einzuplanen. Das Treiben am Elbstrand und die Ruhe in den schattigen alten Parkanlagen am Elbhang verlocken immer wieder zum Pause machen und entspannen.

Der Altonaer Volkspark ist der größte Park Hamburgs.
Thomas Krenz

9 Kilometer 11. Landschaftsachse Volkspark

Die Route startet auf St. Pauli mit dem „Grünen Bunker“ als erstes Highlight. Sie führt durch dichte und doch grüne Quartiere mit beliebten, vielfältigen Parks. Es gibt einige Straßen zu queren, aber auf dem Weg bis zum Altonaer Volkspark auch Unbekanntes zu entdecken..

Blick über die Stellinger Schweiz
BUKEA

15 Kilometer 12. Eimsbüttel

Vom urbanen Schanzenpark bis zum Erholungsgebiet Niendorfer Gehege: Entlang der Land­schaftsachse Eimsbüttel lernen Sie die schönsten grünen Perlen des dichten Stadtteils kennen. Der Kollau-Wanderweg führt noch weiter in den Norden bis an die Stadtgrenze.

Fakten rund um Hamburgs grüne Wanderrouten

-0,8

NHN

Der tiefste Punkt des 2. Grünen Rings: Die Straße "Im Alten Nincop" im Alten Land.

254

KM

führen Landschaftsachsen und Grüne Ringe durch das Grüne Netz.

116,2

NHN

Der höchste Punkt des 2. Grünen Rings: Der Hasselbrack in den Harburger Bergen.