Entenwerder, das kann man getrost festhalten, macht es seinen Besucher/innen nicht ganz einfach. Aber – und das sei auch festgestellt, wer Ruhe, eine etwas wildere Natur und Wasser liebt, der hat mit dieser Halbinsel dann doch die richtige Wahl getroffen.
Umwelt, Klima, Energie, Agrarwirtschaft
Sie lesen den Originaltext
Dummy placeholder
Galerie
Der Elbpark Entenwerder befindet sich auf einer Halbinsel und bietet Plätze zum Verweilen, aber auch für Aktivitäten.
Thomas Krenz
Der Blick aus dem Park auf die Syline-Rothenburgsort
Markus Tollhopf
Ein herrlicher Ort, ein Ponton in der Norderelbe gelegen
Markus Tollhopf
Die Goldene Skulptur - ein Cafe mit Blick auf Stadt und Wasser
Markus Tollhopf
Herbstliche Impressionen von der große Wiese des Entenwerder Elbparks
Markus Tollhopf
Ausschnitt mit Pyramidenpappeln, die das Rondeel betonen
Markus Tollhopf
Ein einmaliger Blick auf die Norderelbbrücken
Markus Tollhopf
Von hier führt der Weg in das Zentrum von Rothenburgsort
Markus Tollhopf
Alte, knorrige Pappeln, noch aus der Zeit vor dem Park
Markus Tollhopf
Der Mensch im Zentrum der Betrachtung - eine Skulptur
Markus Tollhopf
Es ist auch im Sommer nie richtig voll hier - mit Blick über die Norderelbe Richtung Hamburgs Osten
Markus Tollhopf
Hamburg ist Hafenstadt - hier der Blick vom südlichen Ufer der Norderelbe auf den Elbpark Entenwerder
Markus Tollhopf
Die Goldene Skulptur ist natürlich begehbar mit besonderem Blick auf die Elbe
Markus Tollhopf
Und man kann auch für sich ganz alleine sein, einen Kaffee trinken und dennoch das Licht der Welt genießen
Markus Tollhopf
Die extra zur Erreichung des Pontons gebaute Brücke
Markus Tollhopf
Und zum Schluß: wer wollte hier nicht bei Kaffee und Snacks sitzen?
Markus Tollhopf
1
/
Der Elbpark Entenwerder befindet sich auf einer Halbinsel und bietet Plätze zum Verweilen, aber auch für Aktivitäten.
Der Elbpark Entenwerder befindet sich auf einer Halbinsel und bietet Plätze zum Verweilen, aber auch für Aktivitäten.
Thomas Krenz
Der Blick aus dem Park auf die Syline-Rothenburgsort
Der Blick aus dem Park auf die Syline-Rothenburgsort
Markus Tollhopf
Ein herrlicher Ort, ein Ponton in der Norderelbe gelegen
Ein herrlicher Ort, ein Ponton in der Norderelbe gelegen
Markus Tollhopf
Die Goldene Skulptur - ein Cafe mit Blick auf Stadt und Wasser
Die Goldene Skulptur - ein Cafe mit Blick auf Stadt und Wasser
Markus Tollhopf
Herbstliche Impressionen von der große Wiese des Entenwerder Elbparks
Herbstliche Impressionen von der große Wiese des Entenwerder Elbparks
Markus Tollhopf
Ausschnitt mit Pyramidenpappeln, die das Rondeel betonen
Ausschnitt mit Pyramidenpappeln, die das Rondeel betonen
Markus Tollhopf
Ein einmaliger Blick auf die Norderelbbrücken
Ein einmaliger Blick auf die Norderelbbrücken
Markus Tollhopf
Von hier führt der Weg in das Zentrum von Rothenburgsort
Von hier führt der Weg in das Zentrum von Rothenburgsort
Markus Tollhopf
Alte, knorrige Pappeln, noch aus der Zeit vor dem Park
Alte, knorrige Pappeln, noch aus der Zeit vor dem Park
Markus Tollhopf
Der Mensch im Zentrum der Betrachtung - eine Skulptur
Der Mensch im Zentrum der Betrachtung - eine Skulptur
Markus Tollhopf
Es ist auch im Sommer nie richtig voll hier - mit Blick über die Norderelbe Richtung Hamburgs Osten
Es ist auch im Sommer nie richtig voll hier - mit Blick über die Norderelbe Richtung Hamburgs Osten
Markus Tollhopf
Hamburg ist Hafenstadt - hier der Blick vom südlichen Ufer der Norderelbe auf den Elbpark Entenwerder
Hamburg ist Hafenstadt - hier der Blick vom südlichen Ufer der Norderelbe auf den Elbpark Entenwerder
Markus Tollhopf
Die Goldene Skulptur ist natürlich begehbar mit besonderem Blick auf die Elbe
Die Goldene Skulptur ist natürlich begehbar mit besonderem Blick auf die Elbe
Markus Tollhopf
Und man kann auch für sich ganz alleine sein, einen Kaffee trinken und dennoch das Licht der Welt genießen
Und man kann auch für sich ganz alleine sein, einen Kaffee trinken und dennoch das Licht der Welt genießen
Markus Tollhopf
Die extra zur Erreichung des Pontons gebaute Brücke
Die extra zur Erreichung des Pontons gebaute Brücke
Markus Tollhopf
Und zum Schluß: wer wollte hier nicht bei Kaffee und Snacks sitzen?
Und zum Schluß: wer wollte hier nicht bei Kaffee und Snacks sitzen?
Markus Tollhopf
Denn Entenwerder liegt östlich der HafenCity, östlich der Elbbrücken, östlich der Bundesautobahn 255 aber am südlichen Rand des Stadtteils Rothenburgsort. Direkt an der Elbe. Wer dort hinwill, hat entweder ein Navigationsgerät oder den guten alten Hamburger Stadtplan. Denn Entenwerder, die einstige Zollstation für Binnenschiffe und bis in die 1990er Jahre Abstellort für Fahrzeuge von Schaustellern, Entenwerder versteckt sich im Stadtteil hinter Industriekulissen, Hochwasserschutzwänden und hohen, dicht wachsenden Bäumen.
Diese Zollstation wurde um 1997 zu einer Parkanlage umgestaltet. Die Halbinsel kann man als einzigartig bezeichnen. Mit Blick auf benannten Elbbrücken und die Hafencity, im Westen, und den Industriekulissen am südlichen Elbufer und im Osten, ist insbesondere die Lage an der Elbe bezaubernd. Da auf diesem Elbabschnitt nur Binnenschiffe verkehren können, wähnt man sich auch schon mal an Rhein oder Donau, während die Füße im dunkelgrau-blauen Wasser baumeln.
Im Zuge des Parkanlagenbaus sind zwei große, weitläufige Grün- und Freiflächen entstanden. Gut gepflegt, aber es sind Wiesen- und keine Rasenflächen geworden. Die Wahl der Pflanzen und Bäume wurde bewusst gewählt, damit ein naturnaher Charakter entsteht. Nichts desto trotz bieten gerade die Wildheit der Anlage, die Ruhe vor der Stadt, wenn man von der fernen Autobahn einmal absieht, und die unmittelbaren und teilweise zugänglichen Elbufer eine besondere Qualität – mitten in der Stadt – obwohl sie weit weg erscheint. Denn es sind gerade zwei S-Bahnstationen vom Hauptbahnhof in Richtung Bergedorf.
Nur zwei Stationen vom Hauptbahnhof entfernt
Die abgerundete Spitze am westlichen Ende der Halbinsel ist von besonderer Qualität. Hier ist gestalterisch ein Teil des Parks durch ein abgesenktes Rondell mithilfe von Pyramidenpappeln geformt. Einem Amphitheater ähnlich.
Noch um die Jahrtausendwende kamen nicht einmal die Bewohner/innen des nahen Stadtteils auf die Idee, ihre Auszeit dort zu suchen. In der Zwischenzeit ist aus dem wenig beachteten Stadtteilpark ein Geheimtipp geworden. Auf einem zehn mal sechzig Meter großen Ponton entstand im Jahr 2015 der „goldene Pavillon“. Diese Skulptur ist das Werk der Architekten Jan Kampshoff und Marc Günnewig von „modulorbeat“ für die Ausstellung „Skulptur Projekte Münster“. Das zu einem Restaurant umgebaute Kunstwerk hat drei Ebenen, ist 16 Meter hoch und elf Meter lang. Die Außenhaut besteht aus goldfarbenem, gelochtem Messing.
Hier treffen sich bevorzugt Menschen aus der gesamten Stadt auf Kaffee und Kuchen. Weil aber der Weg dorthin mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ohne Umstände ist, stehen zunehmend häufiger Autos auf den dafür vorgesehenen Parkplätzen. Dabei ginge es auch mit dem Rad, aus der Hamburger Innenstadt, durch die HafenCity, auf neu angelegten und das Elbufer begleitenden Radwegen – unter der Autobahn hindurch, direkt ins Herz von Rothenburgsort, wahlweise direkt in den Entenwerder Park zum Cappuccino am Wasser.