2014 feierte der Hamburger Stadtpark seinen 100. Geburtstag! Seit der Eröffnung 1914 hat diese schon damals als großer Volkspark konzipierte Anlage eine wichtige Bedeutung als Naherholungsfläche innerhalb der Stadt. Die weitsichtige Planung schuf im ursprünglich noch unbebauten nördlichen Randgebiet diesen großen Park, dem die umliegende Bebauung folgte. Als grüne Lunge ist der Stadtpark bis heute wesentlicher Bestandteil der Hamburger Grünversorgung.
Umwelt, Klima, Energie, Agrarwirtschaft
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Typisch Stadtpark: Der Blick über die große Festwiese auf das Planetarium im Hintergrund
Werner Bartsch
Bis zu 200.000 Besucherinnen und Besucher lockt es an sonnigen Wochenenden in den Stadtpark.
Werner Bartsch
Ein Sommerabend in Hamburg: Für viele ist die große Wiese im Stadtpark der ideale Ort zum Entspannen und Freunde treffen.
Werner Bartsch
Manchmal auch verwunschen und Natur pur: Das kann der Stadtpark auch. 100- bis 120jährige Eichen, durchmischt mit Buchen, Ahorn, Birken, Hainbuchen und weiteren Laubgehölzen, prägen den großen, geschlossenen Laubmischwald im westlichen Teil des Stadtparks.
Werner Bartsch
Zur Blütezeit ein wahres Farbenmeer: Für den 100. Geburtstag wurde der historische Rosengarten im Stadtpark grundsaniert. Für 360.000 Euro wurden rund 4.000 neue Rosen gepflanzt, neue Wege angelegt, Mauern und Wegeeinfassungen restauriert.
Werner Bartsch
149 Hektar ist der Stadtpark groß. Davon sind alleine sieben Hektar Seefläche.
Werner Bartsch
Wohl einer der beliebtesten Spielplätze in Hamburg: Der Spielplatz im Stadtpark mit dem großen Planschbecken, das für das Jubiläumsjahr aufwändig restauriert wird.
Werner Bartsch
Der neue Wassertrendsport Stand Up Paddling findet auch in Hamburg immer mehr Fans. Beliebter Ort dafür ist der Stadtparksee.
Werner Bartsch
Einer der schönsten Orte in Hamburg, um mit Blick aufs Wasser die Sonne zu genießen: Die Wiese am Ufer des Stadtparksees
Werner Bartsch
Die Krähenwiese liegt ein wenig versteckt und abseits des Trubels im Stadtpark. Sie gilt deswegen immer noch als Geheimtipp für Besucher.
Werner Bartsch
Idylle mitten in der Großstadt: Der Pinguinbrunnen stammt aus den Gründerjahren des Stadtparks. Wer dicht an ihn herantritt, vergisst den Großstadtlärm. Einziger Wermutstropfen: Die einst bronzenen Pinguine mussten durch Kunststoffvarianten ersetzt werden. Vandalismus und Diebstahl sind ein großes Problem im Stadtpark.
Bina Engel
Hier findet man Ruhe: Der Adam & Eva-Garten im Stadtpark
Werner Bartsch
Im Sierichschen Forsthaus hat der Stadtparkverein seinen Sitz.
Werner Bartsch
Werner Bartsch
Werner Bartsch
Der ehemalige Kurgarten, ein architektonisch gestalteter Blumengarten im südlichen Teil des Stadtparks, ist Ausdruck der Philosophie eines Volksparks: Anstatt in weit entlegene Kurorte fahren zu müssen, konnten die Hamburgerinnen und Hamburger hier in der von Fritz Schumacher gestalteten "Trinkhalle" verschiedene Heilwasser erstehen und somit mitten in ihrer Heimatstadt Hamburg eine Kur absolvieren.
Werner Bartsch
Schachspiel unter freiem Himmel: Die großen Schachfelder im Stadtpark haben eine treue Fangemeinschaft.
Werner Bartsch
Der Stadtpark in den 1950er Jahren: Schumachers Idee von der Grünanlage als Ort der Erholung für die arbeitende Bevölkerung
BSU
Seit Mitte der 1990er Jahre kann im Stadtpark auch Beachvolleyball gespielt werden.
Werner Bartsch
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Typisch Stadtpark: Der Blick über die große Festwiese auf das Planetarium im Hintergrund
Typisch Stadtpark: Der Blick über die große Festwiese auf das Planetarium im Hintergrund
Werner Bartsch
Bis zu 200.000 Besucherinnen und Besucher lockt es an sonnigen Wochenenden in den Stadtpark.
Bis zu 200.000 Besucherinnen und Besucher lockt es an sonnigen Wochenenden in den Stadtpark.
Werner Bartsch
Ein Sommerabend in Hamburg: Für viele ist die große Wiese im Stadtpark der ideale Ort zum Entspannen und Freunde treffen.
Ein Sommerabend in Hamburg: Für viele ist die große Wiese im Stadtpark der ideale Ort zum Entspannen und Freunde treffen.
Werner Bartsch
Manchmal auch verwunschen und Natur pur: Das kann der Stadtpark auch. 100- bis 120jährige Eichen, durchmischt mit Buchen, Ahorn, Birken, Hainbuchen und weiteren Laubgehölzen, prägen den großen, geschlossenen Laubmischwald im westlichen Teil des Stadtparks.
Manchmal auch verwunschen und Natur pur: Das kann der Stadtpark auch. 100- bis 120jährige Eichen, durchmischt mit Buchen, Ahorn, Birken, Hainbuchen und weiteren Laubgehölzen, prägen den großen, geschlossenen Laubmischwald im westlichen Teil des Stadtparks.
Werner Bartsch
Zur Blütezeit ein wahres Farbenmeer: Für den 100. Geburtstag wurde der historische Rosengarten im Stadtpark grundsaniert. Für 360.000 Euro wurden rund 4.000 neue Rosen gepflanzt, neue Wege angelegt, Mauern und Wegeeinfassungen restauriert.
Zur Blütezeit ein wahres Farbenmeer: Für den 100. Geburtstag wurde der historische Rosengarten im Stadtpark grundsaniert. Für 360.000 Euro wurden rund 4.000 neue Rosen gepflanzt, neue Wege angelegt, Mauern und Wegeeinfassungen restauriert.
Werner Bartsch
149 Hektar ist der Stadtpark groß. Davon sind alleine sieben Hektar Seefläche.
149 Hektar ist der Stadtpark groß. Davon sind alleine sieben Hektar Seefläche.
Werner Bartsch
Wohl einer der beliebtesten Spielplätze in Hamburg: Der Spielplatz im Stadtpark mit dem großen Planschbecken, das für das Jubiläumsjahr aufwändig restauriert wird.
Wohl einer der beliebtesten Spielplätze in Hamburg: Der Spielplatz im Stadtpark mit dem großen Planschbecken, das für das Jubiläumsjahr aufwändig restauriert wird.
Werner Bartsch
Der neue Wassertrendsport Stand Up Paddling findet auch in Hamburg immer mehr Fans. Beliebter Ort dafür ist der Stadtparksee.
Der neue Wassertrendsport Stand Up Paddling findet auch in Hamburg immer mehr Fans. Beliebter Ort dafür ist der Stadtparksee.
Werner Bartsch
Einer der schönsten Orte in Hamburg, um mit Blick aufs Wasser die Sonne zu genießen: Die Wiese am Ufer des Stadtparksees
Einer der schönsten Orte in Hamburg, um mit Blick aufs Wasser die Sonne zu genießen: Die Wiese am Ufer des Stadtparksees
Werner Bartsch
Die Krähenwiese liegt ein wenig versteckt und abseits des Trubels im Stadtpark. Sie gilt deswegen immer noch als Geheimtipp für Besucher.
Die Krähenwiese liegt ein wenig versteckt und abseits des Trubels im Stadtpark. Sie gilt deswegen immer noch als Geheimtipp für Besucher.
Werner Bartsch
Idylle mitten in der Großstadt: Der Pinguinbrunnen stammt aus den Gründerjahren des Stadtparks. Wer dicht an ihn herantritt, vergisst den Großstadtlärm. Einziger Wermutstropfen: Die einst bronzenen Pinguine mussten durch Kunststoffvarianten ersetzt werden. Vandalismus und Diebstahl sind ein großes Problem im Stadtpark.
Idylle mitten in der Großstadt: Der Pinguinbrunnen stammt aus den Gründerjahren des Stadtparks. Wer dicht an ihn herantritt, vergisst den Großstadtlärm. Einziger Wermutstropfen: Die einst bronzenen Pinguine mussten durch Kunststoffvarianten ersetzt werden. Vandalismus und Diebstahl sind ein großes Problem im Stadtpark.
Bina Engel
Hier findet man Ruhe: Der Adam & Eva-Garten im Stadtpark
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Werner Bartsch
Im Sierichschen Forsthaus hat der Stadtparkverein seinen Sitz.
Im Sierichschen Forsthaus hat der Stadtparkverein seinen Sitz.
Werner Bartsch
Werner Bartsch
Werner Bartsch
Der ehemalige Kurgarten, ein architektonisch gestalteter Blumengarten im südlichen Teil des Stadtparks, ist Ausdruck der Philosophie eines Volksparks: Anstatt in weit entlegene Kurorte fahren zu müssen, konnten die Hamburgerinnen und Hamburger hier in der von Fritz Schumacher gestalteten "Trinkhalle" verschiedene Heilwasser erstehen und somit mitten in ihrer Heimatstadt Hamburg eine Kur absolvieren.
Der ehemalige Kurgarten, ein architektonisch gestalteter Blumengarten im südlichen Teil des Stadtparks, ist Ausdruck der Philosophie eines Volksparks: Anstatt in weit entlegene Kurorte fahren zu müssen, konnten die Hamburgerinnen und Hamburger hier in der von Fritz Schumacher gestalteten "Trinkhalle" verschiedene Heilwasser erstehen und somit mitten in ihrer Heimatstadt Hamburg eine Kur absolvieren.
Werner Bartsch
Schachspiel unter freiem Himmel: Die großen Schachfelder im Stadtpark haben eine treue Fangemeinschaft.
Schachspiel unter freiem Himmel: Die großen Schachfelder im Stadtpark haben eine treue Fangemeinschaft.
Werner Bartsch
Der Stadtpark in den 1950er Jahren: Schumachers Idee von der Grünanlage als Ort der Erholung für die arbeitende Bevölkerung
Der Stadtpark in den 1950er Jahren: Schumachers Idee von der Grünanlage als Ort der Erholung für die arbeitende Bevölkerung
BSU
Seit Mitte der 1990er Jahre kann im Stadtpark auch Beachvolleyball gespielt werden.
Seit Mitte der 1990er Jahre kann im Stadtpark auch Beachvolleyball gespielt werden.
Werner Bartsch
Das heraus ragende Gartenkunstwerk vereint landschaftliche Bereiche und architektonisch strukturierte Parkräume. Zwischen dem westlich gelegenen Wasserturm, einem der Wahrzeichen Hamburgs, und dem Stadtparksee im Osten gibt es ein vielfältiges Angebot: Große Waldbereiche, Wiesenflächen, verschiedenartige Spiel- und Sportareale und schön gestaltete Ziergärten präsentieren sich den Besuchern. Ein gut ausgebautes Wegenetz führt Spaziergänger oder Jogger durch die vielseitige Parklandschaft.
Im Sommer laden das Planschbecken, der Stadtparksee und die großen Wiesenflächen zu Badespaß, Sonnenbad und Spiel ein. Kulturelle Veranstaltungen finden auf der Freilichtbühne oder im Planetarium statt - seine Attraktivität hat der Stadtpark bis heute behalten.
Die Geschichte des Stadtparks: Von ersten Ideen bis heute
Die zunehmende Bedeutung als Handels- und Hafenstadt veränderte schnell das Gesicht Hamburgs um die Jahrhundertwende. Fabrikgelände, Werften und neue Wohnquartiere ließen die Stadt rasch wachsen. Der neue Städtebau erforderte Parks und Grünflächen eines neuen Typs. Die Idee des "neuen Volksparks" verband ein architektonisches Raumkonzept mit einem sozialen Nutzungsprogramm. Allen Bevölkerungsschichten sollten Sportmöglichkeiten, Erholungsflächen und Kunst zugänglich sein.
Ein Gelände nördlich der geplanten Wohnquartiere in Winterhude wurde 1901 ausgewählt und das Sierichsche Gehölz sowie angrenzende Flächen gekauft. Nach vier Jahren intensiver Bautätigkeit konnte 1914 der 148 Hektar große Park eröffnet werden. Seither hat der Stadtpark viele Veränderungen erlebt. Im 2. Weltkrieg wurden hier Flakstellungen errichtet, der Gehölzbestand zum Teil verheizt und Gemüse angebaut. Nach dem Krieg wurden einzelne Partien umgestaltet und übergangsweise Notunterkünfte errichtet. Die zeitweilig für Autorennen genutzten Parkstraßen und die Reitwege wurden 1951 zurückgebaut. In den 60er, 70er und 80er Jahren wurden vor allem Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten vorgenommen.
Vom Umgang mit historischer Substanz: Gartendenkmalpflege
Der Stadtpark setzte damals international beachtete neue Maßstäbe für zeitgenössische Gartenarchitektur und Stadtplanung. Er spielte eine wesentliche Rolle in der Entwicklung des öffentlichen Grüns. Der Wandel vom Volksgarten des 19. Jahrhunderts zum modernen Volkspark wurde in ihm endgültig und beispielhaft vollzogen: Landschaftliche Formensprache wurde um klare, architektonische Strukturen erweitert. Intime, abgegrenzte Gartenräume gaben nun einen wirkungsvollen Rahmen für Kunstwerke inmitten von Blumen- und Staudenrabatten.
Um seiner herausragenden Bedeutung zu entsprechen, wurde 1995 ein Parkpflegewerk erarbeitet. Unter Berücksichtigung historischer Quellen, des Bestandes und heutiger Nutzungsansprüche wurden Leitlinien für die Erhaltung dieses bedeutenden Volksparks aufgestellt. Diese fließen in ein Gesamtkonzept für die Pflege und Entwicklung des Parks ein.
Naturerlebnis in der Großstadt
Der Hamburger Stadtpark mit dem ca. 37 Hektar umfassenden Sierichschen Gehölz ist als Natur- und Lebensraum inmitten der Stadt von besonderer Bedeutung. 100- bis 120jährige Eichen, durchmischt mit Buchen, Ahorn, Birken, Hainbuchen und weiteren Laubgehölzen, prägen den großen, geschlossenen Laubmischwald im westlichen Teil des Stadtparks.
Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren wie z. B. Rotkehlchen, Zaunkönig oder Singdrossel bieten aber auch alte Hecken, ehemalige Knicks und Gebüsche im Park. In den Gewässern mit den naturnahen Uferbereichen und Röhrichtzonen finden Wasservögel, Amphibien und Fische Rückzugsmöglichkeiten.
Eine große Anzahl heimischer und fremdländischer Gehölze finden botanisch Interessierte nördlich des Rosengartens. Zaubernuß und Japanische Kirsche im Frühjahr, blühende Sträucher im Sommer, Blattfärbung der Eichen- und Ahornsorten im Herbst oder das Weiß der Himalayabirke im Winter locken immer wieder Besucher hierher. Bei einem Spaziergang durch den Park können Naturliebhaber zu jeder Jahreszeit Ruhe genießen und die vielfältige Flora und Fauna erleben.
Zusatzinformation
Bezirk:
Nord
Lage:
Saarlandstraße / Borgweg
ÖPNV:
U1: Hudtwalckerstraße - Lattenkamp – Alsterdorf / U3: Borgweg – Saarlandstraße / S1/S11: Alte Wöhr / Bus: Linien 113/106/109 bis Winterhuder Markt und 118/179 Stationen am Stadtpark
Fläche:
ca. 150 ha
Spielplatz:
vorhanden
Hundeauslaufzone:
vorhanden
Entdecken Sie den Stadtpark!
Verwunschene Gärten, Spielplätze, Sportanlagen, große Wiesen, Restaurants – der Stadtpark hat alles zu bieten. Unsere interaktive Karte zeigt Ihnen wo.
Sonderzeichen und Namen können fälschlicherweise übersetzt werden
Die monumentale Wasserturmachse zwischen Planetarium und Stadtparksee vermittelt auch heute noch eindrucksvoll die Weite des Parks - genau wie von den Erbauern beabsichtigt.
Der bekannteste Wasserturm Hamburgs steht im Stadtpark und wird seit 1929 als Planetarium genutzt. Hier hat man einen fantastischen Blick auf Hamburg – und den Sternenhimmel!
Ende des 19. Jahrhunderts als Wohnort für den Förster des Sierichschen Gehölzes errichtet, beherbergt dieses verwunschene Häuschen heute den Stadtparkverein.
Ein kleines Stückchen Wildnis mitten im Stadtpark: Die beiden idyllischen Weiher im nördlichen Teil des Parks bilden mitten in der Großstadt ein wertvolles Feuchtbiotop.
Der Kontrast zum Trubel der großen Wiese und weiten Flächen im Park könnte nicht größer sein: Das Rondell mit dem Pinguinbrunnen ist ein fast mystischer Ort der Stille.
Dort wo heute kleine Modellboote über das Wasser schippern, stand früher das imposante Hauptgebäude des Stadtparks: die repräsentative Stadthalle, die im 2. Weltkrieg zerstört wurde.
Der Königin der Blumen ist im Stadtpark ein besonders schöner Garten gewidmet: Zu Blütezeit verwandelt sich der Rosengarten in ein Farbenmeer aus rosa, weiß, apricot und rot.
Generationen von Kindern wären sich wohl einig, wenn man sie nach ihrem Lieblingsplatz im Stadtpark fragen würde: das große Planschbecken! 2014 wurde es zum 100. Geburtstag generalüberholt.