Städtischer Wärmeinseleffekt
Insbesondere in eng bebauten urbanen Quartieren heizen sich die Oberflächen der Gebäude über den Tag stark auf, speichern die Wärme und geben sie nachts nur langsam wieder ab. So liegen die Lufttemperaturen in Städten häufig höher als im Umland. Dieser Effekt wird als Wärmeinseleffekt bezeichnet. Infolge des Klimawandels können auch in Hamburg häufigere Wärmeinselereignisse mit höheren Intensitäten zunehmend zur Belastung für die Stadtbevölkerung werden.
Stadtklimaanalyse
Die Stadtklimaanalyse zeigt für ganz Hamburg, in welchen Quartieren es an Sommertagen besonders stark erwärmt sein kann. In die Analyse fließen neben meteorologischen Daten auch Landnutzung, Versiegelung, Gebäudehöhe und viele weitere Daten ein. Die Untersuchung wurde für die autochthone Hochdrucksommerwetterlage bei geringer Luftbewegung und hoher Temperaturbelastung erarbeitet. Diese Wetterlage kann gesundheitlich sehr belastend sein, insbesondere in den stark verdichteten Quartieren.
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