Spitzenwasserverbrauch
Zunehmende Trockenheit und Hitze tragen dazu bei, dass der Trinkwasserverbrauch der Hamburger Bevölkerung steigt. Ob zum Trinken, zum Waschen oder zum Baden im Pool – bei hohen Temperaturen wächst der Bedarf. Vor allem im Hitzesommer des Jahres 2018 traten vermehrt Tage mit Verbrauchsspitzen auf. Die Gewinnungs- und Aufbereitungsanlagen der Hamburger Wasserwerke laufen dann unter Höchstlast.
Mischwassersielüberläufe
Infolge von Starkregenereignissen oder flächendeckendem Dauerregen kann es zu Belastungsspitzen in der Kanalisation kommen, die eine kontrollierte Entlastung von Sielen an Überlaufschwellen erfordern. Schadstoffe, die mit dem ungereinigten Mischwasser in angrenzende Gewässer gelangen, können die Wasserqualität beeinträchtigen. Um Überlaufmengen zu reduzieren, wird das Sielsystem an die wachsenden Kapazitätsansprüche angepasst.
Wetterbedingte Unterbrechungen der Stromversorgung
Das Leitungsnetz der Hamburger Stromversorgung ist kontinuierlich den Wetter- und Witterungseinflüssen ausgesetzt. Trotz aller Vorkehrungen zum Schutz der Infrastruktur kann es insbesondere bei Extremwetterereignissen zu Beschädigungen und dadurch verursachten Unterbrechungen der Stromversorgung kommen. Infolge des Klimawandels wird eine Zunahme von Extremwetterereignissen erwartet.
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