Die Verursacherbilanz stellt dar, wie viele CO₂-Emissionen Hamburg aufgrund des Energieverbrauchs zuzurechnen sind und liefert damit die maßgeblichen Daten für den Klimaplan. Diese wird jährlich vom Statistikamt Nord nach der Methodik des Länderarbeitskreises Energiebilanzen erstellt und veröffentlicht, allerdings aus Gründen der Datenverfügbarkeit mit einem Zeitverzug von 15 bis 20 Monaten.
Die Schätzbilanz wird gemäß § 4 Abs. 4 HmbKliSchG bereits sechs Monate nach Ablauf des Bilanzjahres vorgelegt und ermöglicht so eine frühere Einschätzung der CO₂-Entwicklung in Hamburg. Da noch nicht alle amtlichen Daten vorliegen, werden Werte modellgestützt geschätzt. Die endgültige Einordnung erfolgt mit der später veröffentlichten Verursacherbilanz.