Was ist der Sektor GHD?
Im Sektor GHD werden CO2-Emissionen bilanziert, die zum einen durch den Energieverbrauch von Nichtwohngebäuden verursacht werden, also beispielsweise in Bürogebäuden, Werkstätten, aber auch in öffentlichen Gebäuden wie dem Rathaus. Zum anderen werden dem Sektor die CO2-Emissionen von gewerblichen Prozessen zugerechnet, wie beispielsweise die CO2-Emissionen von Backöfen in Bäckereien.
Welches Ziel hat der Sektor GHD bis 2030?
Der Anteil des Sektors an den CO2-Emissionen der Stadt Hamburg beträgt ca. 22 Prozent und weist damit den niedrigsten Anteil unter den vier Sektoren auf. Bis zum Jahr 2030 sollen die CO2-Emissionen des Sektors GHD gegenüber dem Basisjahr 1990 um 75 Prozent reduziert werden. Bis 2030 ergibt sich dadurch gegenüber 2021 ein Reduktionsbedarf von 1,913 Mio. t CO2-Emissionen. Das Minderungsziel bis 2040 für den Sektor GHD wird durch die 3. Fortschreibung des Hamburger Klimaplans bis Ende 2027 festgelegt.
Wie erreichen wir diese Ziele?
Um dies zu erreichen soll die Sanierungsrate und -qualität gesteigert, ein klimaneutraler und ressourcenschonender Neubau bewirkt und das Nutzerverhalten sowie die Anlagentechnik in Nichtwohngebäuden optimiert werden. In der Produktion und bei Prozessen soll der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf kohlenstofffreie und erneuerbare Energiequellen (Dekarbonisierung) vorangetrieben werden.
Sonderzeichen und Namen können fälschlicherweise übersetzt werden