1. Einführung
Sie lesen einen Text in Einfacher Sprache. Der Text ist eine Zusammenfassung von einem Bericht aus Hamburg. In dem Bericht geht es um einen Plan für mehr Nachhaltigkeit in Hamburg. Im Kapitel 3. Ausblick sind die wichtigsten Punkte von dem Bericht zusammengefasst.
Nachhaltigkeit bedeutet so mit der Erde umzugehen, dass alle Menschen in Zukunft gut zusammenleben können. Damit das funktioniert, müssen die Menschen heute schon einige Aufgaben erledigen. Diese Aufgaben sind zum Beispiel:
- Armut bekämpfen,
- Gesundheitsversorgung für alle sicherstellen
- und das Klima schützen
Nachhaltigkeit funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Deshalb muss die ganze Welt nachhaltig sein. Die UN hat in der Agenda 2030 Ziele für mehr Nachhaltigkeit formuliert.
1.1 Wie möchte Hamburg nachhaltig sein?
Die Stadt Hamburg möchte nachhaltig sein. Dafür möchte sie die Agenda 2030 der UN umsetzen. Die Agenda 2030 beschreibt 17 Ziele für Nachhaltigkeit auf der ganzen Welt. Seit 2024 soll der Senat in Hamburg Ziele und Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit in der Stadt festlegen. Mit den Zielen und Maßnahmen kann Hamburg die Agenda 2030 besser umsetzen.
Viele Gruppen in Hamburg müssen zusammenarbeiten, damit Nachhaltigkeit funktioniert. Diese Gruppen sind zum Beispiel die Politik, die Wissenschaft oder die Menschen in der Stadt. Diese Gruppen sollen ihre Arbeit öffentlich machen. Dann können alle Menschen sehen, wie gut Hamburg die Agenda 2030 umsetzt.
1.2 Wie entsteht der Bericht und was beinhaltet er?
Die Stadt Hamburg schreibt alle zwei Jahre einen Bericht. Dort beschreibt Hamburg, was in der Stadt schon für mehr Nachhaltigkeit gemacht wurde und was noch gemacht werden muss. Auch dieses Jahr hat Hamburg so einen Bericht geschrieben. In dem Bericht hat Hamburg besonders den Prozess der Strategie-Entwicklung vorgestellt. Bei einer Strategie-Entwicklung einigen sich verschiedene Gruppen auf einen gemeinsamen Plan. An diesem Plan können sich dann alle orientieren. In dem Bericht von diesem Jahr geht es um diese Themen:
- Wie weit ist Hamburg mit der Strategie-Entwicklung?
- Was sind die nächsten Schritte bei der Strategie-Entwicklung?
- Wie sollen unterschiedliche Gruppen bei der Strategie-Entwicklung mitmachen?
- Wie können politische Entscheidungen auf Nachhaltigkeit überprüft werden?
2. Strategie für mehr Nachhaltigkeit
In den nächsten Abschnitten finden Sie die wichtigsten Informationen aus dem Bericht zusammengefasst. Den ganzen Bericht finden Sie hier. Der ganze Bericht ist nicht in Einfacher Sprache.
2.1 Was macht Hamburg für mehr Nachhaltigkeit?
BUKEA ist die Abkürzung für Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft. Die BUKEA macht verschiedene Projekte. Die BUKEA macht zum Beispiel das Projekt für mehr Nachhaltigkeit in Hamburg. An diesem Projekt arbeitet eine Abteilung in der BUKEA. Die Abteilung heißt: Stabsstelle Nachhaltigkeit. Bei dem Projekt hat die Abteilung diese Aufgaben:
- Aktuelle Pläne zusammenfassen,
- diese Pläne öffentlich machen
- und Ideen für neue Pläne sammeln.
Die Abteilung arbeitet dafür mit vielen Personen aus verschiedenen Behörden in Hamburg als Arbeitsgruppe zusammen.
Die Arbeitsgruppe hat aktuelle Pläne und Programme für Nachhaltigkeit in Hamburg zusammengefasst. Dafür hat die Arbeitsgruppe ein Computer-Programm mit künstlicher Intelligenz benutzt. Mit dem Computer-Programm hat die Arbeitsgruppe fast 40.000 Dokumente analysiert. In den nächsten Jahren will die Arbeitsgruppe noch mehr Pläne und Programme zusammenfassen und dafür mehr Dokumente analysieren.
Mit den Ergebnissen aus der Analyse erstellt die Stadt Hamburg Steckbriefe. Für jedes der 17 Ziele von der Agenda 2030 gibt es einen eigenen Steckbrief. In jedem Steckbrief stehen aktuelle Pläne für die verschiedenen Ziele. Außerdem gestaltet die Arbeitsgruppe sogenannte Fokus-Tische. An diesen Fokus-Tischen arbeiten Verwaltung, Wissenschaft und Menschen aus Hamburg zusammen. Gemeinsam kommen sie auf neue Ideen für mehr Nachhaltigkeit. Bis 2026 werden diese Ideen zu einer großen Strategie für mehr Nachhaltigkeit zusammengefasst. Die Zusammenfassung wird dann auch veröffentlicht.
2.2 Wie können sich verschiedene Gruppen in Hamburg beteiligen?
Die Strategie für mehr Nachhaltigkeit betrifft verschiedene Gruppen in Hamburg. Diese Gruppen sind zum Beispiel die Verwaltung, die Wirtschaft und Menschen aus Hamburg. Die Gruppen sollen sich an der Strategie beteiligen. Dafür gibt es Veranstaltungen wie zum Beispiel die Sustainability Week. Dort können sich unterschiedliche Gruppen austauschen. Und über das SDG-Dashboard und den Voluntary Local Review können sich alle informieren. Außerdem gibt es zum Beispiel das Nachhaltigkeitsforum Hamburg und das Internationale Städtenetzwerk OGP Local. Dort können sich die Menschen in Hamburg auch informieren. Für mehr Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie am Ende von diesem Text eine Link-Sammlung.
Im Frühling 2026 veranstaltet die Stadt Hamburg einen Workshop für die verschiedenen Gruppen in Hamburg. In diesem Workshop legen die Teilnehmenden die drei wichtigsten Aufgaben für die Strategie für mehr Nachhaltigkeit fest. Danach erarbeiten die Teilnehmenden an den Fokus-Tischen Lösungen für diese Aufgaben. Die Arbeitsgruppe aus der BUKEA findet, dass sich auch Jugendliche aus Hamburg an der Strategie für mehr Nachhaltigkeit einbringen sollen. Deshalb arbeitet die Arbeitsgruppe mit den Eine-Welt-Promoter:innen zusammen. Mehr Informationen zu den Eine-Welt-Promoter:innen finden Sie in der Link-Sammlung.
Die verschiedenen Gruppen in Hamburg sollen bei der Strategie-Entwicklung mitarbeiten. Denn nur so kann die Stadt Hamburg sicher sein, dass die meisten Menschen in Hamburg mit der Strategie zufrieden sind.
2.3 Mit welchen Werkzeugen kann Hamburg nachhaltiger sein?
Nachhaltigkeit soll in der Politik und der Verwaltung immer eine wichtige Rolle spielen. Deshalb prüft die Stadt Hamburg verschiedene Werkzeuge. Mit diesen Werkzeugen sollen Entscheidungen in der Politik kontrolliert werden. Dann ist klar, ob die Entscheidungen auch gut für die Nachhaltigkeit sind.
Ein Werkzeug ist der NH-Check. NH-Check ist die Abkürzung für Nachhaltigkeitscheck. Das Ergebnis von dem NH-Check zeigt schnell, wenn politische Entscheidungen nicht gut für die Nachhaltigkeit sind. Der Check überprüft verschiedene Bereiche von Nachhaltigkeit. Diese Bereiche sind zum Beispiel Klima, Gleichstellung oder Wohnen. Vielleicht wird der NH-Check bald eingesetzt. Aber Hamburg braucht klare Strukturen, damit die Ergebnisse vom NH-Check in der Politik umgesetzt werden. Das haben Strategien für mehr Nachhaltigkeit in anderen Bundesländern gezeigt.
Nordrhein-Westphalen hat zum Beispiel einen Beirat für Nachhaltigkeit gegründet. Der Beirat überprüft, wie gut die NH-Checks umgesetzt werden. Hamburg überprüft, ob die Stadt ein NH-Check einsetzen kann.
Die Stadt Hamburg möchte, dass die Verwaltung das Thema Nachhaltigkeit immer mitdenkt. Deshalb möchte Hamburg ein Team gründen. In dem Team sind dann Personen aus verschiedenen Behörden in Hamburg. Das Team soll dafür sorgen, dass die ganzen Verwaltung Nachhaltigkeit umsetzt.
3. Zusammenfassung und weitere Ziele
In diesem Kapitel sind die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst. Hamburg möchte die Agenda 2030 umsetzen. In der Agenda 2030 stehen Ziele für mehr Nachhaltigkeit. In einem Bericht steht, wie Hamburg die Ziele für mehr Nachhaltigkeit umsetzen will. Hamburg hat viele Programme und Pläne für mehr Nachhaltigkeit geprüft. Und Hamburg hat mit verschiedenen Gruppen zusammengearbeitet. Dadurch sollen die meisten Menschen in Hamburg mit der Strategie für mehr Nachhaltigkeit zufrieden sein.
2026 will Hamburg Angebote für verschiedene Gruppen machen. Durch die Angebote können viele Gruppen an der Strategie für mehr Nachhaltigkeit mitarbeiten. Werkzeuge wie der NH-Check prüfen politische Entscheidungen auf Nachhaltigkeit. Auch die Verwaltung soll nachhaltiger arbeiten. Dafür muss die Stadt Hamburg ihre eigenen Strukturen anpassen.
2026 will Hamburg den fertigen Plan für mehr Nachhaltigkeit öffentlich machen. An diesem Plan können sich dann alle orientieren. Dann wissen alle, was sie für mehr Nachhaltigkeit in Hamburg machen müssen. So will die Stadt Hamburg die Agenda 2030 umsetzen.
4. Link-Sammlung
Sustainability Week: https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bukea/themen/nachhaltigkeit/hamburg-sustainability-week-1057844
Voluntary Local Review: https://www.hamburg.de/resource/blob/170240/92e8c72e5ef877d51201a6936509b753/dl-vlr-hamburg-kurzfassung-data.pdf
Nachhaltigkeitsforum: https://www.nachhaltigkeitsforum.org/
Internationales Städtenetzwerk OGP Local: https://digital.hamburg.de/digitale-stadt/internationales-staedtenetzwerk-ogp-local-644710
Eine-Welt-Promoter:innen: https://hamburg.global/organe-gruppen/das-eine-welt-promotorinnen-programm/