Besonderer Schutz - besondere Regeln

Verhalten und Regeln im Naturschutzgebiet

Hamburgs Naturschutzgebiete (NSG) bieten wichtigen Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Der Schutz der Natur steht hier an erster Stelle. Daher gelten einige Regeln, an die Sie sich beim Besuch von Naturschutzgebieten bitte halten müssen.

  • Umwelt, Klima, Energie, Agrarwirtschaft

Diese Regeln im Naturschutzgebiet sollten Sie unbedingt kennen

Naturschutzgebiete (NSG) schützen einzigartige und besonders empfindliche Lebensräume und seltene Arten. Damit diese Natur langfristig erhalten bleibt, sind bestimmte Verhaltensregeln besonders wichtig. Sie helfen, natürliche Abläufe zu schützen und Störungen für Tiere und Pflanzen auf ein Minimum zu reduzieren.

Die folgenden Regeln haben dabei höchste Priorität - sie bilden die Grundlage für einen respektvollen und verantwortungsvollen Aufenthalt im Naturschutzgebiet:

Bitte auf den Wegen bleiben

Bitte Blumen und Pflanzen nicht pflücken

Bitte den Hund immer an der kurzen Leine führen

Hunde sind treue Begleiter, aber in Naturschutzgebieten können sie eine Gefahr für die Tierwelt darstellen. Unangeleinte Hunde können Wildtiere aufscheuchen und verwunden, ihre Nester zerstören und sogar sich selbst verletzen.

Daher müssen Hunde ganzjährig an der Leine geführt werden und sind in manchen Naturschutzgebieten sogar ganz verboten, zum Beispiel im Duvenstedter Brook.

Übrigens: Hunde müssen in ganz Hamburg ganzjährig angeleint werden. 

Ein gutes Vorbild gibt ab, wer seinen Hund angeleint mit in das Naturschutzgebiet bringt BUKEA

Alles, was Hundehalter:innen in Naturschutzgebieten wissen und beachten müssen, finden Sie hier.

Das bedeuten die Hinweisschilder in den Naturschutzgebieten
NGS Schild Fischbeker Heide Eve Nensa
Beschilderung im Naturschutzgebiet BUKEA

Die Symbole auf den Hinweisschildern an den Eingängen der Naturschutzgebiete und Infoflyer geben Auskunft über die Regeln im jeweiligen Gebiet. Generell gilt für jede Besucherin und jeden Besucher, die Schutzgebiete sauber und unberührt zu hinterlassen, um deren einzigartige Natur auch für die Mitmenschen zu bewahren.

Piktogramm_Feuermachen verboten
BUKEA

Feuer machen? Hier nicht!

Schon ein kleiner Funke kann zu einem Wald- und Flächenbrand führen - mit verehrenden Folgen für Tiere und Pflanzen.

Kein Grillen
BUKEA

Den Grill lieber Zuhause lassen

Für viele Tiere bedeutet Rauchgeruch großen Stress. Sobald die Tiere Brand wittern, flüchten sie oder verlassen ihren Lebensraum.

Kein Müll
BUKEA

Eigenen Müll wieder mitnehmen

Müll gehört nicht in die Natur – schon kleine Abfallmengen können großen Schaden anrichten.

Kein Camping
BUKEA

Naturschutzgebiete sind keine Campingplätze

Camping ist in Naturschutzgebieten verboten – denn selbst kurze Aufenthalte können empfindliche Lebensräume stören.

Alle Ergebnisse

Hamburgs Naturschutzgebiete in Zahlen

1500

Besucher:innen im Naturschutzgebiet – erfasst von Ranger:innen

73

Angeleinte Hunde im Naturschutzgebiet (aktuelles Jahr)

93

Führungen zur Umweltbildung durch Ranger-Team

Kontakt

Christian Walte

Rangerdienst

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft