Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Hamburg
Die anspruchsvollen Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie erfordern weiterhin die Umsetzung von Maßnahmen in und an den Hamburger Gewässern, um das ökologische Entwicklungspotenzial auszuschöpfen und den guten chemischen Zustand zu erreichen. Diese Aufgabe kann nur gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Fachleuten und Interessenvertretungen gelingen.
Umwelt, Klima, Energie, Agrarwirtschaft
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Aktuell: Die Anhörung zum „Zeitplan und zum Arbeitsprogramm“ und den „Wichtigen Fragen der Gewässerbewirtschaftung“ für die Aufstellung des Bewirtschaftungsplans WRRL für den vierten Bewirtschaftungszeitraum in der Flussgebietsgemeinschaft (FGG) Elbe ist beendet
Nun werden alle Stellungnahmen zum "Zeitplan und Arbeitsprogramm" von den zuständigen Behörden ausgewertet und, soweit möglich, im Zeitplan und Arbeitsprogramm für den vierten Bewirtschaftungszeitraum berücksichtigt. Eine zusammenfassende Dokumentation der Anhörungsergebnisse erfolgt abschließend bei der FGG Elbe unter https://www.fgg-elbe.de/zeitplan-und-arbeitsprogramm-2025.html.
Auch die Stellungnahmen zu den „Wichtigen Fragen der Gewässerbewirtschaftung“ werden von den zuständigen Behörden ausgewertet. Die regionalen Fragestellungen werden auf Landesebene bewertet, die überregionalen Fragestellungen werden in der FGG Elbe abgestimmt. Eine zusammenfassende Dokumentation der Anhörungsergebnisse erfolgt bei der FGG Elbe unter https://www.fgg-elbe.de/wichtige-fragen-der[1]gewaesserbewirtschaftung-2025.html, gegebenenfalls in Verbindung mit Veröffentlichungen der jeweiligen Landesbehörden.
Unsere Gewässer
Naturnahe Umgestaltung der Tarpenbek (Eimsbüttel)
An der Tarpenbek wurde in dem Bereich Ostfalenweg bis Rahwegteich an mehreren Stellen Boden abgetragen, um das Bachbett in die Aufweitungen zu verlegen und eine Sekundäraue zu schaffen, die regelmäßig überflutet wird. In den Bachlauf wurden Querlenker, Störsteine und Kies eingebracht, die dazu führen, dass Bereiche mit unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten entstehen.
BUE Wasserwirtschaft
Naturnahe Entwicklung der Engelbek (Harburg)
Mit Unterstützung von aktiven Gruppen des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums und des NABU Süd werden im „Projekt Engelbek“ bereits seit 2005 Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung des Bachs durchgeführt.
Alte Böschungsfußsicherungen wurden entfernt und kleinere und größere Verbreiterungen des Gewässers verwirklicht. Der gezielte Einbau von Totholz erhöht die biologische Vielfalt, unterstützt die eigendynamische Entwicklung und verbessert die Gewässerstruktur effektiv und kostengünstig.
BUE Wasserwirtschaft
Herstellung der Durchgängigkeit am Pulverhofteich (Wandsbek)
An der Wandse wurde eine Sohlgleite geschaffen, um das ehemalige Rückhaltebecken Pulverhofteich fischdurchgängig zu gestalten. Der Pulverhofteich ist Kinderstube und Lebensraum für viele Fische, Kleinlebewesen und Wasserpflanzen.
BUE Wasserwirtschaft
Wiederansiedlung von Wasserpflanzen (Altona, Hamburg-Mitte, Hamburg-Nord, Harburg)
Gemeinsam mit dem Botanischen Verein zu Hamburg e.V. wurde 2009 ein Projekt zur Wiederansiedlung von Wasserpflanzen gestartet. In der Pilotstudie wurden an vier Fließgewässern Wasserpflanzen eingebracht und praktische Handlungsempfehlungen zur Wiederansiedlung von Wasserpflanzen in renaturierten Fließgewässern des norddeutschen Tieflandes entwickelt.
BUE Wasserwirtschaft
Fischpass an der Rathausschleuse (Hamburg-Nord)
Da ein Anschluss des Fischpasses an das Freigerinne nicht möglich ist, überbrückt ein Stahltrog das Gerinne und schließt an eine Schleusenkammer an. Bei Schleusungen wird der Fischpass abgesperrt. Der Einsatz einer leistungsstarken Pumpe verhindert, dass er in dieser Zeit trockenfällt. Die ökologische Durchgängigkeit an der Rathausschleuse wurde im Jahr 2015 hergestellt.
BUE Wasserwirtschaft
Fischpass an der Mühlenschleuse (Hamburg-Mitte)
Der Fischpass besteht aus 20 Aufstiegsbecken, die untereinander durch vertikale Schlitze verbunden sind. Steine und Kies am Boden des Fischpasses schaffen zudem Wandermöglichkeiten und Lebensraum für das sogenannte Makrozoobenthos. Als solches bezeichnet man die Gesamtheit aller in der Bodenzone eines Gewässers vorkommenden Tiere, die noch mit bloßem Auge zu erkennen sind, wie Muscheln, Schnecken, Krebse, Wasserkäfer und das Larvenstadium von Libellen, Eintags-, Stein- und Köcherfliegen.
BUE Wasserwirtschaft
Mäander-Fischpass an der Fuhlsbüttler Schleuse (Hamburg-Mitte)
Bei dem in den Jahren 2010 bis 2012 durchgeführten Umbau der Fuhlsbüttler Schleuse, die nicht mehr standsicher war und dringend erneuert werden musste, wurde gleichzeitig eine Wandermöglichkeit für Fische geschaffen. Erreicht wurde dies mit einem Mäander-Fischpass, der in den Neubau integriert wurde.
BUE Wasserwirtschaft
Fischtreppe am Serrahnwehr (Bergedorf)
Der Bau einer Fischwanderhilfe am Serrahnwehr stellt die ökologische Durchgängigkeit zwischen dem Gewässersystem der Bille und dem Schleusengraben, der Dove- und Gose- Elbe, deren Nebengewässern und letztendlich der Elbe wieder her. Mit dieser Maßnahme werden ein wichtiger Lebensraum erschlossen, ein umfassendes Biotopverbundsystem unterstützt und die biologische Vielfalt unterstützt.
Judith Sprenger
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Naturnahe Umgestaltung der Tarpenbek (Eimsbüttel)
An der Tarpenbek wurde in dem Bereich Ostfalenweg bis Rahwegteich an mehreren Stellen Boden abgetragen, um das Bachbett in die Aufweitungen zu verlegen und eine Sekundäraue zu schaffen, die regelmäßig überflutet wird. In den Bachlauf wurden Querlenker, Störsteine und Kies eingebracht, die dazu führen, dass Bereiche mit unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten entstehen.
Naturnahe Umgestaltung der Tarpenbek (Eimsbüttel)
An der Tarpenbek wurde in dem Bereich Ostfalenweg bis Rahwegteich an mehreren Stellen Boden abgetragen, um das Bachbett in die Aufweitungen zu verlegen und eine Sekundäraue zu schaffen, die regelmäßig überflutet wird. In den Bachlauf wurden Querlenker, Störsteine und Kies eingebracht, die dazu führen, dass Bereiche mit unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten entstehen.
BUE Wasserwirtschaft
Naturnahe Entwicklung der Engelbek (Harburg)
Mit Unterstützung von aktiven Gruppen des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums und des NABU Süd werden im „Projekt Engelbek“ bereits seit 2005 Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung des Bachs durchgeführt.
Alte Böschungsfußsicherungen wurden entfernt und kleinere und größere Verbreiterungen des Gewässers verwirklicht. Der gezielte Einbau von Totholz erhöht die biologische Vielfalt, unterstützt die eigendynamische Entwicklung und verbessert die Gewässerstruktur effektiv und kostengünstig.
Naturnahe Entwicklung der Engelbek (Harburg)
Mit Unterstützung von aktiven Gruppen des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums und des NABU Süd werden im „Projekt Engelbek“ bereits seit 2005 Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung des Bachs durchgeführt.
Alte Böschungsfußsicherungen wurden entfernt und kleinere und größere Verbreiterungen des Gewässers verwirklicht. Der gezielte Einbau von Totholz erhöht die biologische Vielfalt, unterstützt die eigendynamische Entwicklung und verbessert die Gewässerstruktur effektiv und kostengünstig.
BUE Wasserwirtschaft
Herstellung der Durchgängigkeit am Pulverhofteich (Wandsbek)
An der Wandse wurde eine Sohlgleite geschaffen, um das ehemalige Rückhaltebecken Pulverhofteich fischdurchgängig zu gestalten. Der Pulverhofteich ist Kinderstube und Lebensraum für viele Fische, Kleinlebewesen und Wasserpflanzen.
Herstellung der Durchgängigkeit am Pulverhofteich (Wandsbek)
An der Wandse wurde eine Sohlgleite geschaffen, um das ehemalige Rückhaltebecken Pulverhofteich fischdurchgängig zu gestalten. Der Pulverhofteich ist Kinderstube und Lebensraum für viele Fische, Kleinlebewesen und Wasserpflanzen.
BUE Wasserwirtschaft
Wiederansiedlung von Wasserpflanzen (Altona, Hamburg-Mitte, Hamburg-Nord, Harburg)
Gemeinsam mit dem Botanischen Verein zu Hamburg e.V. wurde 2009 ein Projekt zur Wiederansiedlung von Wasserpflanzen gestartet. In der Pilotstudie wurden an vier Fließgewässern Wasserpflanzen eingebracht und praktische Handlungsempfehlungen zur Wiederansiedlung von Wasserpflanzen in renaturierten Fließgewässern des norddeutschen Tieflandes entwickelt.
Wiederansiedlung von Wasserpflanzen (Altona, Hamburg-Mitte, Hamburg-Nord, Harburg)
Gemeinsam mit dem Botanischen Verein zu Hamburg e.V. wurde 2009 ein Projekt zur Wiederansiedlung von Wasserpflanzen gestartet. In der Pilotstudie wurden an vier Fließgewässern Wasserpflanzen eingebracht und praktische Handlungsempfehlungen zur Wiederansiedlung von Wasserpflanzen in renaturierten Fließgewässern des norddeutschen Tieflandes entwickelt.
BUE Wasserwirtschaft
Fischpass an der Rathausschleuse (Hamburg-Nord)
Da ein Anschluss des Fischpasses an das Freigerinne nicht möglich ist, überbrückt ein Stahltrog das Gerinne und schließt an eine Schleusenkammer an. Bei Schleusungen wird der Fischpass abgesperrt. Der Einsatz einer leistungsstarken Pumpe verhindert, dass er in dieser Zeit trockenfällt. Die ökologische Durchgängigkeit an der Rathausschleuse wurde im Jahr 2015 hergestellt.
Fischpass an der Rathausschleuse (Hamburg-Nord)
Da ein Anschluss des Fischpasses an das Freigerinne nicht möglich ist, überbrückt ein Stahltrog das Gerinne und schließt an eine Schleusenkammer an. Bei Schleusungen wird der Fischpass abgesperrt. Der Einsatz einer leistungsstarken Pumpe verhindert, dass er in dieser Zeit trockenfällt. Die ökologische Durchgängigkeit an der Rathausschleuse wurde im Jahr 2015 hergestellt.
BUE Wasserwirtschaft
Fischpass an der Mühlenschleuse (Hamburg-Mitte)
Der Fischpass besteht aus 20 Aufstiegsbecken, die untereinander durch vertikale Schlitze verbunden sind. Steine und Kies am Boden des Fischpasses schaffen zudem Wandermöglichkeiten und Lebensraum für das sogenannte Makrozoobenthos. Als solches bezeichnet man die Gesamtheit aller in der Bodenzone eines Gewässers vorkommenden Tiere, die noch mit bloßem Auge zu erkennen sind, wie Muscheln, Schnecken, Krebse, Wasserkäfer und das Larvenstadium von Libellen, Eintags-, Stein- und Köcherfliegen.
Fischpass an der Mühlenschleuse (Hamburg-Mitte)
Der Fischpass besteht aus 20 Aufstiegsbecken, die untereinander durch vertikale Schlitze verbunden sind. Steine und Kies am Boden des Fischpasses schaffen zudem Wandermöglichkeiten und Lebensraum für das sogenannte Makrozoobenthos. Als solches bezeichnet man die Gesamtheit aller in der Bodenzone eines Gewässers vorkommenden Tiere, die noch mit bloßem Auge zu erkennen sind, wie Muscheln, Schnecken, Krebse, Wasserkäfer und das Larvenstadium von Libellen, Eintags-, Stein- und Köcherfliegen.
BUE Wasserwirtschaft
Mäander-Fischpass an der Fuhlsbüttler Schleuse (Hamburg-Mitte)
Bei dem in den Jahren 2010 bis 2012 durchgeführten Umbau der Fuhlsbüttler Schleuse, die nicht mehr standsicher war und dringend erneuert werden musste, wurde gleichzeitig eine Wandermöglichkeit für Fische geschaffen. Erreicht wurde dies mit einem Mäander-Fischpass, der in den Neubau integriert wurde.
Mäander-Fischpass an der Fuhlsbüttler Schleuse (Hamburg-Mitte)
Bei dem in den Jahren 2010 bis 2012 durchgeführten Umbau der Fuhlsbüttler Schleuse, die nicht mehr standsicher war und dringend erneuert werden musste, wurde gleichzeitig eine Wandermöglichkeit für Fische geschaffen. Erreicht wurde dies mit einem Mäander-Fischpass, der in den Neubau integriert wurde.
BUE Wasserwirtschaft
Fischtreppe am Serrahnwehr (Bergedorf)
Der Bau einer Fischwanderhilfe am Serrahnwehr stellt die ökologische Durchgängigkeit zwischen dem Gewässersystem der Bille und dem Schleusengraben, der Dove- und Gose- Elbe, deren Nebengewässern und letztendlich der Elbe wieder her. Mit dieser Maßnahme werden ein wichtiger Lebensraum erschlossen, ein umfassendes Biotopverbundsystem unterstützt und die biologische Vielfalt unterstützt.
Fischtreppe am Serrahnwehr (Bergedorf)
Der Bau einer Fischwanderhilfe am Serrahnwehr stellt die ökologische Durchgängigkeit zwischen dem Gewässersystem der Bille und dem Schleusengraben, der Dove- und Gose- Elbe, deren Nebengewässern und letztendlich der Elbe wieder her. Mit dieser Maßnahme werden ein wichtiger Lebensraum erschlossen, ein umfassendes Biotopverbundsystem unterstützt und die biologische Vielfalt unterstützt.
Judith Sprenger
Bewirtschaftungszeiträume
Gemäß EG-Wasserrahmenrichtlinie ist ein Bewirtschaftungszeitraum jeweils auf sechs Jahre festgelegt. Für den ersten Bewirtschaftungszeitraum 2009 bis 2015 wurde ein Bewirtschaftungsplan mit Maßnahmenprogramm für die gesamte Flussgebietseinheit der Elbe erstellt. Für den zweiten (2016 bis 2021) und dritten (2022 bis 2027) Bewirtschaftungszeitraum erfolgte die Überprüfung und Aktualisierung des Bewirtschaftungsplans und des Maßnahmenprogramms.
Bewirtschaftungspläne
Die Umweltministerkonferenz hat der Aktualisierung des "Bewirtschaftungsplans mit Maßnahmenprogramm" für den dritten Bewirtschaftungszeitraum (2022 bis 2027) am 1. Dezember 2021 zugestimmt, so dass der dritte Bewirtschaftungszeitraum am 22. Dezember 2021 eingeleitet wurde. Die Aktualisierung des internationalen Bewirtschaftungsplans für die Flussgebietseinheit Elbe finden Sie auf den Internetseiten der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe, die Aktualisierung des nationalen Plans der Flussgebietsgemeinschaft Elbe finden Sie auf den Internetseiten der FGG Elbe, die Aktualisierung des Hamburger Beitrags finden Sie auf der Download-Seite. Im Anhang 2 des Hamburger Beitrags sind in den Wasserkörpersteckbriefen auch die Maßnahmentypen genannt, die in aggregierter Form in das Maßnahmenprogramm der FGG Elbe eingegangen sind.
Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen die Annahme des das Gebiet des Landes Hamburg betreffenden Maßnahmenprogramms vom Dezember 2021 können nach § 3 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes anerkannte inländische oder ausländische Vereinigungen Klage vor dem Hamburgischen Oberverwaltungsgericht, Lübeckertordamm 4, 20099 Hamburg, erheben.
Das Portal Wasser-DE ist eine zentrale Informationsplattform für den Zugang zu wasserwirtschaftlich relevanten Daten und Informationen zu EG-Wasserrahmenrichtlinie, Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie sowie weiteren europäischen Richtlinien für ganz Deutschland.
Kontakt
Schutz und Bewirtschaftung der Oberflächengewässer
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Abteilung Wasserwirtschaft