Warum ist ELSA notwendig?
Belastete Sedimente sind kein lokales Problem einzelner Abschnitte der Elbe. Sie sind das Ergebnis historischer Einträge aus dem gesamten Einzugsgebiet und betreffen mehrere Staaten und innerhalb Deutschlands mehrere Bundesländer. Eine nachhaltige Lösung kann daher nur im Verbund entwickelt werden. Erforderlich sind länderübergreifende Abstimmung, faire und tragfähige Finanzierungsansätze sowie fachlich belastbare Entscheidungsgrundlagen.
Wie arbeitet ELSA?
Das Projekt schafft die wissenschaftlichen, organisatorischen und konzeptionellen Grundlagen für ein abgestimmtes Vorgehen im Elbeeinzugsgebiet.
ELSA verfolgt dabei drei strategische Linien: Erstens wird die Wissensbasis gestärkt, indem Sedimentdynamik und Schadstoffverhalten systematisch untersucht und bewertet werden. Zweitens werden Umsetzungsoptionen entwickelt, also technische, organisatorische und planerische Lösungen vorbereitet. Drittens werden Fragen der Finanzierung geklärt, um gemeinsam mit Bund und Ländern tragfähige Modelle für eine langfristige Lastenteilung zu erarbeiten.
Welche Perspektive ergibt sich durch ELSA?
Auf diese Weise unterstützt ELSA die Arbeit der länder- und staatenübergreifenden Gremien und trägt dazu bei, Entscheidungen auf einer transparenten und belastbaren Grundlage zu treffen.
Sedimentsanierung ist eine langfristige Aufgabe. ELSA leistet hierzu einen strukturellen Beitrag, indem es die Voraussetzungen für tragfähige und abgestimmte Lösungen im gesamten Elbeeinzugsgebiet schafft.
Ziel ist es, die Schadstoffbelastung der Elbsedimente zu reduzieren, um Ökologie und relevante Nutzungen wie Schifffahrt und Hochwasserschutz nicht weiter zu gefährden.