Bitte rechts halten
Grundsätzlich besteht auf den Gewässern ein Rechtsfahrgebot. Ausnahmen gibt es für die Sportboote auf der Binnen- und Außenalster. Sie dürfen dort auch die linke Fahrwasserseite nutzen, sofern es die Verkehrslage erlaubt.
Rechts vor links!
Auch auf Wasser gilt: rechts vor links! Nähert sich ein anderes Wasserfahrzeug von rechts, hat es Vorrang. Um Kollisionen zu vermeiden, empfiehlt es sich, das eigene Boot nach rechts und damit hinter das Heck des anderen Fahrzeugs zu steuern. Umgekehrt gilt: wer von rechts kommt, hält den Kurs bei, bleibt aber manövrierbereit, um eine Kollision durch Ausweichen verhindern zu können.
Wer überholt, hält Abstand. Es muss ausreichend Platz sein, um beim Überholvorgang weiter ausweichen zu können.
Ankern
Ankern oder liegen bitte nicht in der Fahrrinne. Das behindert den Verkehr. Wer eine Pause machen will, fährt an den Rand, hält aber zu Biotopen, Nestern und Flachwasser mindestens fünf Meter Abstand. Wo das nicht geht, einfach ein Stück weiterfahren! Bojen sind übrigens keine Festmacherplätze. Sie müssen immer frei bleiben.
Wer auf Ausflügen mit mehreren Booten unterwegs ist, achtet darauf, dass bei aller Geselligkeit immer genügend Platz für andere Verkehrsteilnehmer*innen bleibt.
Nüchtern ist besser: Wie im Straßenverkehr auch: es gibt die 0,5 Promille-Grenze.
Alsterdampfer haben immer Vorfahrt
Und Vorrang für Fahrgastschiffe und Schleppverbände
Wichtige Verkehrszeichen
Wasserstraßen haben ihre eigenen Verkehrszeichen. Hier sind zwei, die Wassersportlerinnen und -sportler kennen sollten:
Zeichen A.6: Fahrabstand einhalten!
Zeichen A. 18a
Durchfahrt verboten! Dauersperrung der gesamten Schifffahrtsstraße oder einer Teilstrecke.
Lärm
Nehmen alle aufeinander und auf die Natur Rücksicht, kann eigentlich nicht viel schiefgehen. Und was heißt das genau? Zum Beispiel auf laute Musik und Lärm verzichten. Das irritiert Tiere und auch manche Bootsführerin und Bootsführer.
Müll richtig entsorgen
Auch losen Müll sichern, zum Beispiel gegen Windstöße oder Wellen. Im Wasser stellt er eine Gefahr für Tiere und Umwelt dar. Deshalb so lagern, dass er nicht wegfliegen kann und an Land entsorgen! Kennt ihr eigentlich schon die Initiative Green Kayak? Hier könnt ihr Umweltschutz mit Paddelspaß verbinden. An fünf Standorten in Hamburg kann man kostenlos Kajaks ausleihen, wenn man sich verpflichtet, auf der Fahrt Müll zu sammeln.