ELER-Förderung für den Hamburger Küstenschutz
Die Erhöhung der Deiche ist eine fortlaufende Aufgabe der Wasserwirtschaft in Hamburg, um den wachsenden Herausforderungen durch Sturmfluten infolge des klimabedingten Meeresspiegelanstiegs zu begegnen. Für einige Projekte konnten Fördermittel des „Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) der Europäischen Union (EU) eingeworben werden. Diese Vorhaben werden auf dieser Seite vorgestellt.
Der ELER-Fonds ist vor allem für seine Förderungen im Agrarbereich bekannt. Doch auch der Küstenschutz bildet einen wichtigen Förderschwerpunkt. In der aktuellen Förderperiode, die über die Jahre 2023 bis 2027 läuft, beteiligt sich Hamburg mit Küstenschutzprojekten an diesem EU-Förderprogramm. Hierzu arbeitet Hamburg im Rahmen eines gemeinsamen Fördergebiets eng mit Niedersachsen und Bremen zusammen.
Die Förderung wird dabei anteilig gewährt: 80 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben werden über den ELER-Fonds finanziert, während die verbleibenden 20 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben aus Landes- oder Bundesmitteln bereitgestellt werden. Für die laufende Förderperiode werden rund 13,7 Millionen Euro an ELER-Mitteln für den Küstenschutz in Hamburg beantragt, von denen bereits 5,8 Millionen Euro bewilligt wurden.
Umsetzung der Vorhaben
Bauherrin und Antragstellerin für die Deichbaumaßnahmen ist die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA). Sie hat den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg (LSBG) mit der Umsetzung der geförderten Projekte beauftragt. Er übernimmt die Planung und Koordination der Bauvorhaben. Dabei arbeitet der LSBG eng mit der BUKEA zusammen. Im Amt für Wasser, Abwasser und Geologie der BUKEA laufen die Fäden zusammen: Hier werden die Projekte koordiniert, Förderanträge gestellt und die Verwendungsnachweise zusammengestellt.