Verbesserung im Bahnverkehr

Halbstundentakt zwischen Hamburg und Lübeck ab 2021 auch am Wochenende

15. Juli 2020 Pressemitteilung

Schleswig-Holstein und Hamburg sorgen für eine deutliche Verbesserung im Bahnverkehr zwischen den Hansestädten Hamburg und Lübeck. Regional-Express-Züge zwischen den Hansestädten sollen bereits ab 2021 auch am Wochenende im Halbstundentakt fahren. Das haben Verkehrsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs (Schleswig-Holstein) und der neue Staatsrat in der Hamburger Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, Martin Bill, heute bei ihrem Auftaktgespräch in Hamburg vereinbart.

  • Verkehr und Mobilitätswende
Auftaktgespräch in Hamburg
BVM

Im Zugverkehr zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein sind besonders die Regional-Express-Züge zwischen Hamburg und Lübeck an Wochenenden stark ausgelastet. Die Züge verkehren auf dieser Strecke bisher nur stündlich, ein Halbstundentakt zwischen den beiden Hansestädten besteht lediglich montags bis freitags.

Die Freie und Hansestadt Hamburg und das Land Schleswig-Holstein haben sich deshalb vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie darauf verständigt, den Halbstundentakt auf dieser Verbindung bereits im Jahr 2021 auf das Wochenende auszudehnen. Der Halbstundentakt am Wochenende war ursprünglich erst zum Start des neuen Verkehrsvertrages im Dezember 2022 vorgesehen.

Konkret bedeutet dies, dass die Züge ab 2021 zwischen Hamburg und Lübeck am Samstag von 7 bis 21 Uhr und am Sonn- sowie an Feiertagen von 7 bis 20 Uhr im Halbstundentakt verkehren werden. DB Regio prüft derzeit darüber hinaus, ob die Taktausweitung bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 realisiert werden kann.

Verkehrsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs: „Die Verkehrswende kann nur gelingen, wenn wir das Angebot des ÖPNV attraktiver machen. Gemeinsam mit Hamburg tun wir genau dies. Die Taktausweitung am Wochenende ist für mich zudem eine Maßnahme, mit der wir auch die Attraktivität Lübecks sowie die der Region insbesondere im Einzelhandel und Tourismus stärken.“

Staatsrat der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende Martin Bill: „Die Idee des Hamburg-Taktes soll nicht an der Landesgrenze aufhören. Auch in der Metropolregion wollen wir das Angebot im Nahverkehr deutlich ausbauen. Deshalb gucken wir auch gezielt auf die Kapazität im Regionalverkehr. Mit der vorzeitigen Ausdehnung des Halbstundentakts zwischen Hamburg und Lübeck auf die Wochenenden wollen wir auch das Vertrauen in den Nahverkehr zurückgewinnen. Den Bürgerinnen und Bürgern werden damit ausreichende Kapazitäten zwischen den beiden Hansestädten bereitgestellt. Mich freut besonders, dass die Maßnahme so zügig umsetzbar ist.“

Von der Taktausweitung und den auf dieser Verbindung am Wochenende fast verdoppelten Kapazitäten profitieren nicht nur die Bürgerinnen und Bürger der beiden Hansestädte bei regionalen Verbindungen. Auch für überregionale Verbindungen ergeben sich am Wochenende durch den Halbstundentakt merkbare Reisezeitverbesserungen. Beispielsweise verkürzt sich die Reisezeit von Lübeck Richtung Ruhrgebiet und Köln und umgekehrt um rund eine halbe Stunde, Hamburger können künftig auch an Wochenenden halbstündlich mit der Bahn zu Zielen wie Eutin, Malente und Plön gelangen.

Rückfragen der Medien
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
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Telefon: 040 42826 2299
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