Grundinstandsetzung der Elbchaussee

Umfassende Sanierungsarbeiten und Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmenden geplant

08. September 2023 Pressemitteilung

Ab Frühjahr 2025 sollen im nächsten Bauabschnitt auf der Elbchaussee die Arbeiten zur Sanierung in dem etwa 1,2 Kilometer langen Bereich zwischen dem Hohenzollernring und der Betty-Levi-Passage durchgeführt werden. Neben der Erneuerung der Trinkwasserleitung und neuen Stromanschlüssen wird auch der Straßenraum optimiert. Künftig wird der Kfz-, Fuß- und Radverkehr voneinander getrennt geführt, um die Sicherheit vor Ort für alle Menschen zu erhöhen.

  • Verkehr und Mobilitätswende

Der Start des ursprünglich als dritten Bauabschnitt geplanten Bereichs wird auf Frühjahr 2025 vorgezogen, um eine effizientere Planung und das Einhalten der Gesamtbauzeit zu gewährleisten. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), HAMBURG WASSER (HW) und Stromnetz Hamburg (SNH) sanieren gemeinsam als Kooperationspartner der INFRACREW HAMBURG diesen Abschnitt der Elbchaussee. Ziel ist es, die Infrastruktur zu erneuern, verkehrssicherer und zukunftsfähig zu machen, Bauzeiten zu verkürzen und die Beeinträchtigungen für Anlieger:innen und Verkehrsteilnehmer:innen dabei so gering wie möglich zu halten.

Im Rahmen der Baumaßnahmen werden die vorhandenen Gehwege sowie die Fahrbahn für den Kfz-Verkehr grundlegend erneuert. Die Fahrbahndecke und die Gehwege befinden sich derzeit in einem schlechten Zustand mit Rissen, Unebenheiten und Schlaglöchern. Zudem fehlen Radverkehrsanlagen im Planungsgebiet. Deshalb entstehen auf dem 1,2 Kilometer langen Abschnitt erstmalig durchgängig geführte Radverkehrsanlagen in Form von Kopenhagener Radwegen. Die Breite der Anlagen beträgt zwischen 2,00 und 2,50 Metern und ermöglicht eine sichere Trennung vom Kfz- und Fußverkehr. Dies stellt eine deutliche Verbesserung der Sicherheit für alle dar.

In der Rothestraße wird zudem eine zusätzliche Ampelanlage geschaffen, um allen Besucherinnen und Besuchern der Elbchaussee das sichere Überqueren der Straße zu ermöglichen. An allen Bushaltestellen werden taktile Leitelemente verbaut, um seheingeschränkten Menschen die Orientierung zu erleichtern. Zur besseren Barrierefreiheit werden die Haltestellen auch mit Sonderborden ausgestattet, um Eltern mit Kinderwagen, mobilitätseingeschränkten und älteren Menschen den Zugang zum Bus zu erleichtern.

Die Grundinstandsetzung der Elbchaussee ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der gesamten Infrastruktur im Westen Hamburgs. Im Rahmen der Erstverschickung besteht die Möglichkeit für Bezirke und Behörden sich in die Planungen miteinzubringen. Auf Grundlage der Äußerungen wird die Planung gegebenenfalls angepasst und zur finalen Schlussverschickung vorbereitet.

Rückfragen der Medien

Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
Pressestelle
E-Mail: pressestelle@bvm.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bvm
Twitter, Instagram: @bvm_hh

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