Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Straßen nach dem ungewöhnlich harten Winter mit vielen Schäden wieder in einen guten Zustand zu bringen. Die Maßnahmen sind Teil eines Gesamtpakets von 42 Millionen Euro, die außerdem Investitionen in Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur und die fachliche Prüfung und Vorbereitung einer Ersatzbrücke für die stark beschädigte Freihafenelbbrücke enthalten.
Geplant ist, insgesamt 30 Millionen Euro zusätzlich in die Sanierung von Straßen zu investieren, damit Hamburgs Infrastruktur in gutem Zustand bleibt. Davon sind vorgesehen:
- 20 Millionen Euro für die Instandsetzung der Fahrbahnen an Hauptverkehrsstraßen
- 10 Millionen Euro extra für die Beseitigung von Winterschäden sowie
- ein zusätzliches Programm zur Erneuerung von Deckschichten auf Bezirksstraßen, um Straßen mit vielen Fahrbahnschäden wie z. B. Schlaglöcher großflächig zu sanieren.
Weitere 9 Millionen Euro sind für die Sanierung von Brücken vorgesehen.
Senator Dr. Anjes Tjarks: „Mit den zusätzlichen 39 Millionen Euro können wir gezielt auf den harten Winter reagieren und unsere Straßen und Brücken in Schuss halten. So stellen wir sicher, dass Hamburg mobil bleibt und unsere Infrastruktur in einen guten Zustand versetzt wird. Schon in den vergangenen Jahren haben wir mit umfangreichen Sanierungsprogrammen und gezielten Investitionen dafür gesorgt, dass Hamburgs Straßen widerstandsfähiger werden. Die grundlegende Sanierung der Straßeninfrastruktur ist ein wichtiges und nur durch dauerhaftes und beharrliches Arbeiten erreichbares Ziel. Diesen Marathonlauf werden wir jetzt mit Kraft fortsetzen.“
Kontinuierliche Sanierung sorgt für sichere und widerstandsfähige Straßen
Hamburg investiert bereits seit Jahren gezielt in die Sanierung der Straßen. Seit 2020 wurden so rund 1.200 Kilometer Fahrstreifen im Stadtgebiet saniert – allein 2025 waren es über 200 Kilometer. Besonders wichtige Straßen werden dabei vorrangig behandelt, und die Zusammenarbeit von Bezirken, LSBG und HPA sorgt für eine effiziente Umsetzung. Im Frühjahr 2024 wurde außerdem die Beauftragungsgrenze für Reparaturaufträge von 45.000 auf 100.000 Euro erhöht. Seitdem können die Bezirke größere Sanierungsaufträge vergeben und mehr Schlaglöcher pro Auftrag beseitigen.
Die verbesserte Straßeninfrastruktur kommt vor allem Autofahrerinnen und Autofahrern, dem öffentlichen Nahverkehr und dem Wirtschaftsverkehr zugute – durch weniger Schlaglöcher, mehr Fahrkomfort und eine zuverlässigere Verkehrsabwicklung.
Die Maßnahmen zeigen Wirkung: Es zeigt sich deutlich, dass die bereits sanierten Straßen auch nach dem harten Winter kaum Frostschäden aufwiesen. Dies bestätigt den Kurs der vergangenen sechs Jahre, möglichst viele Fahrstreifenkilometer zu sanieren.
Hintergrund
Die zusätzlichen 42 Millionen Euro werden nicht durch neue Schulden oder zusätzliche Ausgaben im Haushalt aufgebracht. Stattdessen werden die Mittel innerhalb des bestehenden Haushaltsplans umgeschichtet. Konkret bedeutet das: In anderen Bereichen, werden weniger Mittel benötigt als ursprünglich eingeplant. Diese freiwerdenden Gelder werden nun gezielt für die Instandhaltung und Verbesserung von Straßen, Brücken sowie für den Ausbau des Rad- und Fußverkehrs eingesetzt. So kann Hamburg wichtige Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur tätigen, ohne dass der Gesamthaushalt der Stadt zusätzlich belastet wird.
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