Hinweis: Derzeit befindet sich das Projekt in einer Pilotphase.
Es wird ein Umsetzungsverfahren zur Einrichtung von Schulstraßen und Elternhaltestellen entwickelt, an fünf ausgewählten Standorten in drei Hamburger Bezirken erprobt und bei Bedarf angepasst. Gleichzeitig wird die Wirksamkeit der Maßnahme überprüft. So soll sichergestellt werden, dass die Schulstraßen auch an weiteren Standorten langfristig wirksam und praxistauglich umgesetzt werden können.
Schulstraßen sind Straßen oder Straßenabschnitte im Umfeld von Schulen, die von Montag bis Freitag (werktags) für einen gewissen Zeitraum für den motorisierten Verkehr gesperrt werden - meist am Morgen zu den Bringzeiten zwischen 7.30 und 8.15 Uhr.
Ein aktiver und sicherer Schulweg
Ein aktiver Schulweg, der zu Fuß, mit dem Tretroller oder dem Fahrrad eigenständig zurückgelegt wird, hat viele Vorteile:
- macht wach und aufmerksam,
- fördert die Selbstständigkeit und schult die Verkehrskompetenz,
- stärkt Freundschaften und vermittelt Erfolgserlebnisse,
- schafft mehr Platz vor der Schule und verbessert die Schulwegsicherheit für alle,
- sorgt für bessere Luft und weniger Lärm.
Hamburg setzt mit Schulstraßen ein klares Zeichen für sichere und nachhaltige Mobilität: Ziel ist es, Kindern mehr Raum für einen aktiven Schulweg zu geben und die Verkehrssicherheit vor Schulen zu erhöhen. Grundlage dafür sind der aktuelle Koalitionsvertrag und die Ziele des Bündnisses für Rad- und Fußverkehr. Schulstraßen helfen, gefährliche Bring- und Holsituationen zu vermeiden und fördern eine kinderfreundliche Umgebung.
Geplante Schulstraßen in Hamburg
Aktuell werden Schulstraßen in den Hamburger Bezirken Altona, Eimsbüttel und Hamburg-Nord vorbereitet. Hier finden Sie weitere Informationen und aktuelle Neuigkeiten zu den geplanten Standorten.