Bundesverkehrswege

Bundesverkehrswegeplan 2015

26. Februar 2013 Pressemitteilung

Die Bundesländer sind aufgefordert, Maßnahmen für den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2015 anzumelden. Als Rahmenplan für die Entwicklung der Bundesverkehrswege enthält er Aus- und Neubaubedarfe für den Zeitraum 2015 - 2030.

  • Wirtschaft, Arbeit und Innovation

Die Aufnahme von Projekten in den BVWP 2015 ist eine wichtige Voraussetzung für die Finanzierung der Projekte durch den Bund. Nach der Anmeldung bewertet das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung die Projekte hinsichtlich der Kosten und Nutzen.

Senator Frank Horch: „Eine bedarfsgerecht ausgebaute Infrastruktur ist für die Welthafenstadt Hamburg und den Logistikstandort Deutschland von zentraler Bedeutung und sichert langfristige wirtschaftliche Prosperität. Unsere Anmeldungen sind durch bereits vorhandene bzw. in Kürze zu erwartende Kapazitätsüberlastungen begründet.“

Für die Straße werden angemeldet:

  • der achtstreifige Ausbau der A 7 zwischen dem Elbtunnel und dem Autobahndreieck Hamburg-Süderelbe,
  • der vierstreifige Neubau der A 26 zwischen A 7 und A 1 sowie
  • der achtstreifige Ausbau der A 1 vom Autobahnkreuz Hamburg-Ost bis zur Landesgrenze Hamburg/ Niedersachsen.

Die Anmeldungen der Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein zur Verlängerung der A 20 nach Stade und weiter Richtung Westen sowie der A 21 als Ostumfahrung Hamburgs werden unterstützt.

Für die Schiene werden angemeldet:

  • die Y-Strecke (Hamburg/Bremen-Hannover),
  • Maßnahmen im Eisenbahnknoten Hamburg und im Netz der Hafenbahn,
  • der mehrgleisige Ausbau der Strecke Hamburg- Lübeck zwischen Hasselbrook und Bargteheide für die S4 nach Bad Oldesloe sowie
  • viele weitere Maßnahmen, die insbesondere der Sicherstellung der leistungsfähigen Einbindung des Hafens in das europäische Eisenbahnnetz dienen.

Wasserstraßen

Hamburg unterstützt die Forderungen Schleswig-Holsteins zum Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals, Niedersachsens zum Neubau der Schleuse Lüneburg im Zuge des Elbe-Seitenkanals sowie Brandenburgs und Sachsen-Anhalts zum Ausbau der mittleren Elbe.

Hamburg hat sich zu den großen Verkehrsprojekten mit seinen Nachbarn und den anderen Küstenländern im Vorfeld abgestimmt.

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