Der Fahrbahnzustand ist aufgrund der starken Nutzung sehr schlecht, außerdem bedarf es einer Modernisierung der Bushaltestellen und Radwege. Der LSBG wird alle Maßnahmen bis Juli gleichzeitig koordiniert und abgestimmt in Angriff nehmen. Das Projekt wurde mehrfach im vergangenen Jahr in der Bezirksversammlung Altona vorgestellt. Gewerbetreibende sind in einer Veranstaltung am 12. Januar informiert worden.
Rund 65.000 Quadratmeter Fahrbahn in der insgesamt vier Kilometer langen Baustrecke müssen mit einer Erneuerung der oberen Schichten saniert oder mit der Erneuerung des gesamten Aufbaus grundinstand gesetzt werden. Darüber hinaus erneuert der LSBG in Teilbereichen Rad- und Gehwege. Rund 2.100 laufende Meter Radweg werden saniert, auf etwa 3,3 Kilometern werden 1,6 Meter breite Radfahrstreifen angelegt. Die Anzahl der Fahrspuren bleibt grundsätzlich erhalten. Ausnahme sind lediglich rund 300 Meter vor und hinter der Einmündung Von-Sauer-Straße, in denen zusätzlich eine Bussonderspur eingerichtet wird. Zudem will der Landesbetrieb die Situation für Fahrgäste der Buslinien 2 und 3 verbessern: Wege und Haltestellen werden für seh- und mobilitätseingeschränkte Personen barrierefrei ausgebaut.
Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen nach den bereits laufenden Leitungsbauarbeiten witterungsabhängig mit den Hamburger Frühjahrsferien am 7. März, da in dieser Zeit mit weniger Verkehr zu rechnen ist. Anlieger erhalten zwei bis drei Wochen vor Baubeginn eine detaillierte Information über die Arbeiten. Die Erreichbarkeit der Geschäfte im Baustellenbereich ist jederzeit gewährleistet.
Der LSBG hat das Gesamtprojekt in zehn Bauabschnitten geplant und aufeinander abgestimmt. Damit wird während der geplanten Bauzeit von fünf Monaten eine koordinierte Verkehrsabwicklung erreicht und die Strecke nicht mehrmals teilweise bearbeitet. Hans-Jochen Hinz, Geschäftsführer des LSBG: „Die Erfahrungen in der Fuhlsbüttler Straße haben uns gezeigt: Diese koordinierte Vorgehensweise und die Bündelung aller Maßnahmen in einem Streckenabschnitt führen insgesamt zu einer kürzeren verkehrlichen Beeinträchtigung und geringeren Kosten.“
Innerhalb der Baustrecke gilt eine Einbahnstraßenregelung. Auf diese Weise ist die Erreichbarkeit aller anliegenden Grundstücke und Betriebe während der Bauarbeiten sichergestellt. Die Verkehrsteilnehmer werden durch Hinweisschilder rechtzeitig über die geänderte Verkehrsführung und die Umleitungsstrecken informiert. Stadteinwärts wird der Durchgangsverkehr großräumig über die Ebertallee, den Osdorfer Weg und die Von-Sauer-Straße auf die Bahrenfelder Chaussee umgeleitet, stadtauswärts durch das Gewerbegebiet über die Plöner Straße, Leunastraße und den Bornkampsweg auf die Bahrenfelder Chaussee.
Die genaue Verkehrsführung und Fotomaterial sind abrufbar unter: www.lsbg.hamburg.de.