Program is loading

Bildungsprojekt „ReDI to Hack“ startet

13. Januar 2025 Pressemitteilung

Die Hacker School und ReDI School Hamburg erhalten eine Förderung von knapp 200.000 Euro. Die Behörde für Wirtschaft und Innovation fördert das Projekt über den Aufruf #UpdateHamburg der Investitions- und Förderbank Hamburg.

  • Wirtschaft, Arbeit und Innovation
Projektteilnehmer ReDI Hamburg Hacker School
Anne Diedrich (Programmkoordination der Hacker School), Dr. Julia Freudenberg (Geschäftsführerin der Hacker School), Moses Aljumaili (ReDI Alumni und ehrenamtliche IT-Lehrkraft), Dr. Melanie Leonhard (Senatorin für Wirtschaft und Innovation), Anne Kjær Bathel (Gründerin der ReDI School of Digital Integration), Anastasiia Tymoshenko (ReDI Alumni und ehrenamtliche IT-Lehrkraft) und Andrea Rodríguez Gutiérrez (Leiterin der ReDI Hamburg) Behörde für Wirtschaft und Innovation

Zwei Themen beschäftigen Deutschland seit Jahren: Der beständige Fachkräftemangel, insbesondere im digitalen Bereich, und die notwendige Integration von Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte.

Im Bildungsprojekt „ReDI to Hack“ vermitteln Neuankömmlinge, die in Deutschland bereits fundierte IT-Kenntnisse erworben haben, nun selbst ihr Fachwissen an Schülerinnen und Schüler in Hamburger Schulen.

Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft und Innovation: „Bildung kann Brücken bauen und gesellschaftliche Integration fördern – genau darauf zielt ReDI to Hack. Das Projekt vermittelt nicht nur IT-Fachwissen, sondern schafft auch eine Plattform für interkulturellen Austausch und ehrenamtliches Engagement. Ich gratuliere zur gemeinsamen Förderung und wünsche weiterhin viel Erfolg!“

Dr. Julia Freudenberg, Geschäftsführerin der Hacker School: „Die Hacker School ist in Hamburg eine etablierte Organisation, damit Jugendliche die Welt der IT kennenlernen. Dass wir jetzt die Chance haben, in diesem Kontext Menschen mit Fluchthintergrund als IT-Vorbilder an Hamburger Schulen zu bringen, hebt unsere Wirkungsmöglichkeiten auf ein neues Niveau und erfüllt uns mit Stolz. Wir freuen uns sehr auf das Projekt und die vielen menschlichen Begegnungen, die in diesem Zusammenhang stattfinden. Schulen werden dank dem REDI to Hack-Projekt wieder zu zeitgemäßen, ganzheitlichen Lern- und Begegnungsorten!“

Anne Kjær Bathel, Gründerin der ReDI School of Digital Integration: „Wir glauben fest daran, dass jeder Mensch die Chance verdient, sein Potenzial zu entfalten. Mit ReDI to Hack fördern wir Integration durch doppeltes Empowerment: Alumni geben der Gemeinschaft etwas zurück und werden zu Vorbildern für Kinder und Jugendliche mit ähnlichem Migrationshintergrund. Gemeinsam fördern wir Integration auf Augenhöhe, verbinden Menschen durch Bildung und bauen Barrieren – auch in den Köpfen – ab, um eine inklusive Zukunft zu gestalten.“

In dem Projekt „ReDI to Hack“ vermitteln Alumni der ReDI School – Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte – IT-Wissen nach einem etablierten Programm der Hacker School in Hamburger Schulen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern, insbesondere an Schulen mit Sozialindex 1 und 2, Vorbilder für erfolgreiche Integration zu bieten. Die Schülerinnen und Schüler sollen ermutigt werden, ihren beruflichen Weg im IT-Sektor zu beginnen. Der Lehreinsatz stärkt zudem das Selbstbewusstsein der ReDI-Alumni und ihre sichtbare Rolle in der Gemeinschaft. Darüber hinaus können die Alumni durch die Vermittlung ihres Fachwissens in deutscher Sprache ihre Kompetenz und Professionalität unter Beweis stellen.

Hintergrund
#UpdateHamburg ist ein Förderinstrument im Rahmen der Social-Entrepreneurship-Strategie des Senats. Als fester Bestandteil der Innovationsförderung wird damit soziales Unternehmertum gefördert. Ein neuer Förderaufruf ist im Frühjahr 2025 geplant. Dann ist eine erneute Bewerbung möglich. Die Auswahl trifft ein Fachgremium, das interdisziplinär zusammengesetzt ist.

Foto: http://www.hamburg.de/go/1008600
(von links): Anne Diedrich (Programmkoordination der Hacker School), Dr. Julia Freudenberg (Geschäftsführerin der Hacker School), Moses Aljumaili (ReDI Alumni und ehrenamtliche IT-Lehrkraft), Dr. Melanie Leonhard (Senatorin für Wirtschaft und Innovation), Anne Kjær Bathel (Gründerin der ReDI School of Digital Integration), Anastasiia Tymoshenko (ReDI Alumni und ehrenamtliche IT-Lehrkraft) und Andrea Rodríguez Gutiérrez (Leiterin der ReDI Hamburg).
Copyright: Behörde für Wirtschaft und Innovation

Weitere Informationen

Rückfragen der Medien
Behörde für Wirtschaft und Innovation
Pressestelle
Telefon: 040 42841 1326
E-Mail: pressestelle@bwi.hamburg.de 


Zum Weiterlesen

EU-Flagge
colourbox.de

Hamburg profitiert von EU-Förderung Mehr als 1,4 Milliarden Euro für Innovation, Beschäftigung und Zusammenhalt

Seit 1994 wurden mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) über 333.000 Menschen unterstützt und Innovationen gefördert.

04. August 2026 Pressemitteilung
abstrakte Symbole um eine Glühbirne herum
pixabay

Hamburg baut Innovationsangebot für Unternehmen aus Neue Plattform erleichtert Unternehmen den Zugang zu Innovationen

Hamburger Unternehmen können ihre Innovationsherausforderungen künftig zentral veröffentlichen und gezielt nach passenden Lösungen suchen. Dafür erweitert Hamburg Invest das Serviceangebot Scaleup Hamburg um eine neue digitale Plattform.

06. Juli 2026 Pressemitteilung
Menschen sitzen auf Stühlen an Tischen in einem großen Raum. Die Tische sind in einem geschlossenen U angeordnet.
Philipp Uricher

WMK 2026 Mit Wettbewerb und Innovationen den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken

Bei ihrer Tagung in Baden-Württemberg berieten die Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister sowie Senatorinnen und Senatoren der Länder die Frage, wie Deutschland angesichts internationaler Konkurrenz, geopolitischer Herausforderungen und wachsender Regulierungsanforderungen auf einen...

02. Juli 2026 Pressemitteilung