Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation: „Seit 650 Jahren prägt das Maler- und Lackiererhandwerk das Gesicht unserer Stadt. Wer Wände gestaltet, gibt Hamburg Farbe, Charakter und Identität. Diese Innung steht für Qualität, Zusammenhalt und Verantwortung – über Generationen hinweg. Sie verbindet Tradition mit Zukunft: vom denkmalgeschützten Altbau bis zur modernen Fassade. Hamburg sagt Danke und gratuliert herzlich zum Jubiläum!“
Thomas Rath, Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Hamburg: „Der Senatsempfang und die Überreichung des Verfassungsportugalesers sind eine große Ehre für unsere Innung und unser Gewerk. Viele Krisen mussten wir in den letzten Jahrhunderten überstehen, doch es gibt uns immer noch. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Es sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeden Tag und bei Wind und Wetter dafür Sorge tragen, dass Hamburgs Wohnungsbau nicht ins Stocken gerät. Es ist unsere gelebte Tradition mit dem alljährlichen St. Lukasfest in der Hauptkirche St. Jacobi. Es ist die Tatsache, dass sich Handwerk in Notsituationen durch pragmatische Lösungsansätze selbst helfen kann. Und zu guter Letzt sind es einzelne Persönlichkeiten, die sich in einer Innungsgemeinschaft besonders hervortun. Stellvertretend für viele sei hier Carl Friedrich Hansen genannt. Er setzte sich unter anderem für Sozialpartnerschaften ein. Unter den Nationalsozialisten wurde ihm die Fortführung seiner Obermeistertätigkeit verwehrt. Nach Ende des Krieges wirkte er wieder aktiv am Innungsgeschehen mit. Unsere Stiftung trägt seinen Namen. Die Gemeinschaft aller Mitglieder der Maler-Familie ist unser Erfolgsrezept und wird es auch in den kommenden 650 Jahren sein.“
Die Maler- und Lackierer-Innung Hamburg blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück: Ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1375, als sich in Hamburg erste Malerzünfte bildeten. Heute vertritt die Innung über 150 aktiven Mitgliedsbetrieben einen wesentlichen Teil des Hamburger Maler- und Lackiererhandwerks, das insgesamt etwa 500 Betriebe und über 3.500 Beschäftigte umfasst.
Neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung engagiert sich die Innung in Berufsbildung, Kultur und Gesellschaft. Sie betreibt gemeinsam im Kompetenzzentrum mit der Handwerkskammer Hamburg das Norddeutsche Ausbildungszentrum Farbe, Gestaltung, Bautenschutz am ELBCAMPUS, engagiert sich im Deutschen Maler- und Lackierer-Museum in Billwerder und setzt mit Projekten wie der künstlerischen Flurgestaltung im Kinderkrebs-Zentrum Hamburg Zeichen für soziale Verantwortung.
Mit der Überreichung des Verfassungsportugalesers in Gold würdigt der Senat die herausragende Rolle der Maler- und Lackierer-Innung Hamburg für das Handwerk, die Stadtgesellschaft und den Wirtschaftsstandort Hamburg.
Der Termin findet statt am:
Donnerstag, 16. Oktober 2025, 17 Uhr
Rathaus, Großer Festsaal
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