Einstieg von CMA CGM bei Eurogate

Leonhard: „Eine weitere gute Nachricht für den Hamburger Hafen“

13. November 2025 Pressemitteilung

Die französische Reederei CMA CGM beabsichtigt eine Minderheitsbeteiligung am Container Terminal Hamburg, wie die Eigentümerin, die EUROGATE GmbH & Co. KGaA, mitteilte.

  • Wirtschaft, Arbeit und Innovation

Dazu erklärt Hamburgs Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard: „Das ist eine weitere gute Nachricht für den Hamburger Hafen. Wir begrüßen das Engagement von CMA CGM, die wir als geschätzten langjährigen Partner kennen. Mit der Entscheidung gehen Investitionen und geplante Ladungsmengen einher, die sich in die geplanten Entwicklungen in Hamburg gut einfügen. Als größter Eisenbahnhafen Europas bietet Hamburg international tätigen Reedereien wie CMA CGM beste Hinterlandverbindungen über Schiene, Straße und Wasserwege. Wir investieren in den kommenden Jahren in die Transformation des Waltershofer Hafens: zusätzliche Flächen, mehr Kaimauern und ein größerer Drehkreis ermöglichen eine noch bessere Erreichbarkeit und verbesserte nautische Bedingungen. Hamburg stellt sich damit gut für die Erfordernisse im globalen Handel auf. Unsere Entscheidungen zur Stärkung des Hafenstandortes Hamburg zahlen sich aus.“

Das privatwirtschaftlich geführte Container Terminal Hamburg ist eines von zwei großen Terminals im Waltershofer Hafen und wickelt dort bedeutende Teile des Containerumschlags ab. Reedereibeteiligungen an Terminalgesellschaften sind im internationalen Umfeld üblich und werden getätigt, um das langfristige Engagement von Reedereien an einem Standort zu festigen.

EUROGATE ist eine Tochtergesellschaft der EUROKAI-Gruppe. Diese teilte am Abend des 12. November mit, sie befinde sich in Gesprächen über die Veräußerung einer Minderheitsbeteiligung in Höhe von 20 Prozent an ihrer Tochtergesellschaft. In der Mitteilung heißt es weiter, dass zudem Investitionszusagen vereinbart worden seien, unter anderem hinsichtlich der geplanten Westerweiterung des EUROGATE-Terminals am Waltershofer Hafen in Hamburg. Diese Investitionszusagen auf Unternehmensseite werden für eine höhere Produktivität und Treibhausgaseinsparungen sorgen. Sie ergänzen den geplanten Ausbau der öffentlichen Infrastruktur, welche der Senat im Rahmen der Transformation des Waltershofer Hafens voranbringt.

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