Cross-Cluster Space

Clusterbrücken

Was sind Cluster, was bringt das und wie setzt Hamburg die Clusterpolitik um?

  • Wirtschaft, Arbeit und Innovation
Wimmelbild Cross-Cluster Space
Wimmelbild Cross-Cluster Space Manuela Buske

Was sind Cluster?

Der Clusterbegriff geht auf Micheal E. Porter (1998) zurück und beschreibt die Bündelung bzw. geografische und regionale Konzentration von in einem Netzwerk miteinander verbundener Akteure entlang einer Wertschöpfungskette (Gesamter Prozess eines Produkts oder einer Dienstleistung vom Ausgangsmaterial zur Verwendung). Diese unterschiedlichen Akteure umfassen: Unternehmen, spezialisierte Zulieferer, Dienstleister, Unternehmen in verwandten Branchen, Hochschulen, Forschungsinstitute, Bildungseinrichtungen, Kammern, Verbände, Wirtschaftsförderer und politische Institutionen. Das Besondere an einem Cluster ist, dass diese vernetzten Akteure trotz ihrer Konkurrenz am Markt miteinander kooperieren, um gemeinsame wirtschaftliche Mehrwerte, wie die Qualitätssteigerung einer Branche, Steigerung des Angebots und die Entwicklung neuer Branchen und Innovationen zu ermöglichen (zitiert nach HSU Cross-Cluster Space).

Was sind Cross-Cluster?

Cross-Clustering meint die Entstehung von „Clusterbrücken“ durch die Zusammenarbeit oft an gemeinsam ausgerichteten Themen zwischen verschiedenen Clustern mit zumeist unterschiedlichen Branchenschwerpunkten. Durch diese Clusterbrücken können Grenzen zwischen verschiedenen Branchen überwunden werden und können Grundlage für gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. gemeinsame Veranstaltungen, Kooperationen, Projekte oder Innovationen bilden (zitiert nach HSU Cross-Cluster Space).

Was bringt Clusterpolitik?

  • Überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum/Wertschöpfung
  • Überdurchschnittliches Beschäftigungswachstum
  • Förderung der Talente und der Magnetwirkung für Talente
  • Stärkung der Innovationsfähigkeit und -dynamik
  • Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts im internationalen
  • Standortwettbewerb
  • Erreichen fachpolitischer Ziele wie Klimaschutz, Gesundheitsversorgung

Wie setzt Hamburg die Clusterpolitik um?

Die Clusterpolitik wird in Hamburg durch die Wirtschaftsbehörde gesteuert (hier gibt es weitere Informationen: Clusterpolitik der Freien und Hansestadt Hamburg.)

Im Hamburger EFRE-Programm werden in der Maßnahmen Clusterbrücken insgesamt fünf Projekte gefördert, die zur thematischen Vernetzung der Cluster beitragen sollen. Jedes Projekt besteht dabei aus mindestens einem Cluster und einem Unternehmen oder einer Einrichtung. Mit diesen Kooperationsprojekten erhalten Unternehmen und Einrichtungen Zugang zu Fachwissen und Ansprechpartnern sämtlicher Stakeholder. Zusätzlich werden mit dem Cross-Cluster Space die Clustermanagementagenturen selbst unterstützt.

Zum Weiterlesen

Wimmelbild Cross-Cluster Space
Manuela Buske
Clusterbrücken

Cross-Cluster Space unter neuer Führung

Zum 01.04.2026 startet das Cross-Cluster Space unter neuer Führung der Logistik-Initiative Hamburg Management GmbH (LIHH). Was das neue Projekt macht und warum die Führung nach zehn Jahren wechselt.

Clusterpolitik der Freien und Hansestadt Hamburg
BWI
InnovationsAllianz Hamburg

Clusterpolitik

Zentrales Ziel ist die Vernetzung der Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik um Synergien zu schaffen zur Steigerung von Innovation und Wertschöpfung für den Standort Hamburg.