Coronavirus

Zweites Medizinisches Staatsexamen findet planmäßig statt

03. April 2020 Pressemitteilung

Das Zweite Medizinische Staatsexamen (M 2) für Studierende am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) findet planmäßig vom 15. bis 17. April statt. Darauf haben sich die die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, das Landesprüfungsamt (LPA) für Heilberufe Hamburg sowie das UKE verständigt. In Hamburg sind etwa 110 Personen zu dieser Prüfung zugelassen. Falls Prüfungskandidat*innen zum Examen aufgrund der aktuellen Lage jetzt nicht antreten möchten, besteht die Möglichkeit, den Rücktritt von der Prüfung zu erklären. Ein solcher Rücktritt wird nicht als Fehlversuch gewertet. Weitere Informationen u.a. zum Ablauf der Prüfung und zum genauen Prüfungsort werden den Prüfungskandidat*innen spätestens am 6. April per Mail mitgeteilt.

  • Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Der Entscheidung vorausgegangen war eine Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 30. März. Demnach kann der Beginn des Praktischen Jahres (PJ) vorübergehend flexibel festgelegt werden.

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Die Studierenden haben viel Zeit und Energie in die Examensvorbereitung investiert – diese kraftraubende Lernphase sollen sie jetzt mit der Prüfung abschließen können, um sich dann dem Praktischen Jahr und der Vorbereitung auf das Dritte Staatsexamen zu widmen. Ein ,Hammerexamen‘, bei dem beide Prüfungen im nächsten Jahr zusammen absolviert werden, wollen wir in Hamburg nicht. Natürlich sind bei der Durchführung des Examens die geltenden Regelungen zur Kontaktbeschränkung sowie die Hygieneempfehlungen maßgeblich. Ich danke insbesondere den Beteiligten am UKE für ihren Einsatz, damit die Examensprüfung stattfinden kann.“

Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro, Dekanin des UKE: „Das UKE unterstützt das Landesprüfungsamt Hamburg bei der Umsetzung des ,Zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung‘ unter den schwierigen Bedingungen in der aktuellen Lage. In dieser, für die Gesellschaft und die einzelnen Studierenden, wichtigen Angelegenheit arbeiten wir eng zusammen, um gemeinsam eine möglichst risikoreduzierte Durchführung der für den Studiengang Medizin äußerst wichtigen Staatsprüfung zu erreichen.“

Medizinstudierende, die sich in der Corona-Hilfe engagieren möchten, können sich in das Fachkräfteregister eintragen. Die Gesundheitsbehörde wird sich hinsichtlich des konkreten Einsatzes persönlich mit den Freiwilligen in Verbindung setzen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.hamburg.de/freiwilliges-engagement/#vier.

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