Ihren rund 1.600 Studierenden aus über 60 Ländern bietet die HfMT ein umfassendes Studien- und Ausbildungsangebot: Von Instrumentenausbildung über Kirchenmusik und Jazz, Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Komposition und Multimedia bis hin zu Regie-, Opern- und Schauspielausbildung. In über 70 Bachelor- und Masterstudiengängen steht die HfMT für eine exzellente und international anerkannte Ausbildung.
Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal: „Hamburg ist stolz darauf, dass sich die HfMT in den vergangenen 75 Jahren zu einer der größten und renommiertesten künstlerischen Hochschulen Deutschlands entwickelt hat. Mit über 600 Veranstaltungen im Jahr ist sie aus dem kulturellen und wissenschaftlichen Leben Hamburgs nicht mehr wegzudenken. Als Ort gelebter Vielfalt ist die HfMT zudem ständig im Wandel und ein Ort gelebter Demokratie. Studierende lernen nicht nur ein Instrument oder ein künstlerisches Fach, sie werden auch dazu ermutigt, eigenständig zu denken, Dinge kritisch zu hinterfragen und sich selbst weiterzuentwickeln.“
Prof. Dr. Jan Philipp Sprick, Präsident der HfMT: „Wir freuen uns, dass die Freie und Hansestadt Hamburg das 75-jährige Bestehen der Hochschule für Musik und Theater mit einem Senatsempfang würdigt. Am Ende dieses Jubiläumsjahres blicken wir zurück auf ein ereignisreiches Jahr voller künstlerischer, wissenschaftlicher und pädagogischer Highlights. Das gemeinsame Nachdenken über die Position und Aufgabe der Hochschule in dieser krisenhaften Zeit hat uns die Relevanz unseres Leitmotivs ,künstlerische Exzellenz in gesellschaftlicher Verantwortung‘ immer wieder vor Augen geführt. Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit unserem immer größer werdenden Publikum in Hamburg zu teilen.“
Hintergrund
1950 als „Staatliche Hochschule für Musik“ aus einer privaten Schauspielschule gegründet, war die HfMT zunächst an verschiedenen Standorten in Hamburg untergebracht. 1956 zog sie in das Budge-Palais an der Außenalster und trägt seit 1991 ihren jetzigen Namen. Seit 2004 bündelt die Theaterakademie alle theaterrelevanten Studiengänge der Hochschule und ist seit 2021 am Theatercampus Wiesendamm verortet. Im selben Jahr eröffnete auch die Jazz-Hall auf dem Hauptcampus der HfMT.
Die HfMT war bundesweit als einzige künstlerische Hochschule in der ersten Förderrunde des Bund-Länder-Programms „Innovative Hochschule“ erfolgreich (2018-2022) und konnte für die zweite Förderrunde (2023-2027) an diesen Erfolg anknüpfen. Das transdisziplinäre „LIGETI-Zentrum“ mit den beiden Clustern „Musik und Gesundheit“ sowie „Ideen-, Wissens- und Technologietransfer“ führt die HfMT im Verbund mit der HAW Hamburg, der Technischen Universität Hamburg und dem UKE durch. Mit dem UKE sowie mit der Medical School Hamburg (MSH) kooperiert die HfMT auch im Rahmen ihrer Musiktherapieausbildung.
Zuletzt hat die HfMT im Herbst 2024 im Verbund mit anderen Hamburger Hochschulen das Graduiertenkolleg „ARTILACS – Artistic Intelligence in Latent Creative Spaces“ gegründet. Promovierende befassen sich dabei aus verschiedenen Blickwinkeln (Architektur, Digitale Grafik, 3D-Sound Design, Musiktechnologie) mit dem Thema AI.
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