In seiner Funktion war Stefan Hensel zentrale Ansprechperson für alle Hamburgerinnen und Hamburger, die sich mit Anliegen zum Thema Antisemitismus an ihn wandten. Darüber hinaus verantwortete er die Dunkelfeldstudie zum Antisemitismus in Hamburg und prägte maßgeblich die Landesstrategie zur Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus. Mit seinem erfolgreichen Begegnungsformat „Wir müssen reden“ sowie der Organisation zahlreicher Bildungsreisen hat Stefan Hensel mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreicht und den Dialog sowie die Auseinandersetzung mit Antisemitismus entscheidend vorangebracht.
Senatorin Maryam Blumenthal: „Stefan Hensel hat die Sichtbarkeit jüdischen Lebens in Hamburg spürbar gestärkt. Für seinen engagierten Einsatz danke ich ihm sehr. Als erster Antisemitismusbeauftragter Hamburgs hat er diese wichtige Funktion nachhaltig geprägt. Seine Arbeit wird der Stadt und dem Senat weiterhin Impulse geben. Umso bedauerlicher ist es, dass ihn auch die zunehmende Konfrontation mit Hass und Hetze zu diesem Schritt veranlasst haben. Das macht deutlich, wie wichtig der Kampf gegen Antisemitismus bleibt. Für seinen weiteren Weg wünsche ich Stefan Hensel alles Gute und viel Kraft.“
Stefan Hensel erklärt: „Der zeitliche Aufwand und die anhaltende Konfrontation mit Hass und persönlichen Übergriffen sind im Rahmen eines Ehrenamts für mich nicht mehr vereinbar. Zukünftig möchte ich mich den positiven Seiten jüdischen Lebens widmen.“
Hintergrund
Der Hamburger Senat hat Stefan Hensel im Juli 2021 zum Antisemitismusbeauftragten ernannt, um die Bekämpfung von Antisemitismus in der Stadt weiter zu stärken. Die Tätigkeit ist organisatorisch der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung (BWFG) angegliedert, die die ministerielle Koordinierung der Hamburger Aktivitäten zur Prävention von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens übernimmt.
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