Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Hamburg ist ein starker Wissenschaftsstandort im Norden – mit rund 20 Hochschulen, mehr als 30 außeruniversitären Forschungseinrichtungen und vier großen Innovationszentren. Heute wurde die Universität Hamburg in ihrem Exzellenz-Status bestätigt. Dazu gratuliere ich allen Beteiligten sehr herzlich. Sie haben die Universität in den vergangenen Jahren von innen heraus erneuert und als Flaggschiff der Hamburger Wissenschaftslandschaft auf einen guten Kurs gebracht. Ich wünsche der Universität und den in den Exzellenzclustern engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weiterhin viel Erfolg und alles Gute.“
Maryam Blumenthal, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Wir bleiben exzellent! Die Fortführung des Exzellenztitels ist ein großer Erfolg der Universität Hamburg und ein starkes Signal für unsere Wissenschaftsmetropole. In den vergangenen sieben Jahren haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Außergewöhnliches geleistet: In Forschung und Lehre, Transfer und Internationalisierung sowie im Ausbau ihrer Forschungsstrukturen. Mit dem Konzept der Twin Transformation – Nachhaltigkeit und Digitalisierung – hat sie zudem ein Alleinstellungsmerkmal in der Liga der Exzellenzuniversitäten entwickelt. Dieser Erfolg ist das Ergebnis gemeinsamer harter Arbeit, kluger Strategien und echter Teamarbeit. Wir sind sehr stolz auf unsere Flagship University und feiern als gesamte Stadt heute mit euch!“
Prof. Dr. Hauke Heekeren, Präsident der Universität Hamburg: „Es ist geschafft: Die Universität Hamburg gewinnt den Exzellenztitel erneut – mit einem weiterentwickelten Profil, das Nachhaltigkeit und Digitalisierung als transformativen Antrieb für Forschung, Lehre und Transfer ins Zentrum rückt. Die internationale Gutachtendengruppe attestiert unserer Universität eine hervorragende Entwicklung und einen spürbaren Kulturwandel. Dieser Erfolg gehört allen, die an der Universität forschen, lehren, studieren und arbeiten. Er fällt in eine Zeit, in der die Grundfinanzierung unserer Hochschulen unter erheblichem Druck steht – umso mehr verpflichtet er: uns als Universität und die Politik."
Die UHH ist damit zum zweiten Mal im bundesweiten Wettbewerb um die Exzellenzförderung erfolgreich. Nach der Einwerbung des Zuschlags für vier bestehende Exzellenzcluster an der UHH im Mai 2025 waren die formalen Voraussetzungen (mindestens 2 Exzellenzcluster für eine Einzeluniversität) für die Fortführung des Exzellenztitels erfüllt. Im Herbst 2025 folgte eine umfangreiche Begutachtung. Die international zusammengesetzte Exzellenzkommission kam nun zu dem Ergebnis, dass die gesetzten Ziele aus der ersten Förderphase erreicht wurden und die Förderbedingungen weiterhin gegeben sind.
2019 war die UHH erstmals in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder erfolgreich und erhielt für ihr Gesamtkonzept der Flagship University den Titel „Exzellenzuniversität“. Mit der Verteidigung dieses Titels ist nun weiterhin eine langfristige institutionelle Förderung von jährlich bis zu 15 Millionen Euro aus Exzellenzmitteln gesichert. Dadurch können bestehende Vorhaben weiterentwickelt werden, um Forschung, Lehre und Transfer zu stärken. In der zweiten Förderphase will sich die Universität stärker auf die doppelte Transformation („Twin Transformation“) durch Nachhaltigkeit und Digitalisierung fokussieren.
Hintergrund
Im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder unterstützt die Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“ herausragende Hochschulen in Deutschland mit einer dauerhaften Finanzierung, um ihre wissenschaftliche Leistungsfähigkeit institutionell weiter auszubauen. Voraussetzung für eine Förderung ist eine überzeugende Gesamtstrategie zur Profilbildung, zur Internationalisierung sowie zur Verbesserung forschungsfördernder Rahmenbedingungen.
Bewerben können sich Einzeluniversitäten, die zuvor mindestens zwei Exzellenzcluster erfolgreich eingeworben haben. Die Förderlinie wird vom Wissenschaftsrat betreut und ist auf eine langfristige Entwicklung der geförderten Einrichtungen ausgerichtet. In regelmäßigen Abständen von sieben Jahren erfolgt eine Evaluation. Exzellenzuniversitäten erhalten zusätzlich zu ihrem Grundhaushalt eine jährliche Förderung von bis zu 15 Millionen Euro. 75 Prozent der Förderung trägt dabei der Bund, 25 Prozent übernehmen die jeweiligen Länder.
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