Kapitän zur See Kurt Leonards, Kommandeur des Landeskommandos Hamburg der Bundeswehr, erläuterte die aktuelle Bedrohungslage für Deutschland und Hamburg aus Sicht der Bundeswehr vor dem Hintergrund globaler Krisen und ging dabei auch auf die Bedeutung Hamburgs als Transitstandort ein.
Die Anwesenden diskutierten kurz mögliche Krisenszenarien wie Stromausfälle, Hochwasser und andere Notlagen. Vertreterinnen und Vertreter der Behörde für Inneres und Sport sowie der Sozialbehörde informierten darüber, welche behördlichen Maßnahmen bereits existieren oder geplant sind. Einigkeit bestand darüber, dass die Versorgung von nicht trägergebundenen vulnerablen Personen dringend weiterentwickelt und gestärkt werden muss.
Die Senatskoordination möchte unterstützend daran mitwirken, eine „Blaupause“ für die Versorgung nicht trägergebundener vulnerabler Gruppen innerhalb kleinräumiger sozialer Strukturen zu entwickeln. Dieses Konzept soll für alle Stadtteile übergreifend anwendbar sein; im Anschluss sollen dafür zuständige Ansprechpersonen benannt werden.
Zentrale Fragestellungen der Anwesenden waren:
- Welche Unterstützungsstrukturen sind vorhanden?
- Welche Institution übernimmt welche Aufgaben?
- Welche Verantwortung tragen die Behörden?
- Gibt es Möglichkeiten, den eigenen Unterstützungsbedarf im Krisenfall im Vorfeld zu melden?
- Wie gelangen Menschen mit Behinderungen an wichtige Informationen?
- Wie können sich Menschen mit Behinderungen im Krisenfall selbst einbringen?
Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich die Senatskoordinatorin gemeinsam mit Interessierten am 15.09.2025 in einem Folgetermin.
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