Diskriminierung gehört für viele Menschen leider noch immer zum Alltag – obwohl es ein Menschenrecht ist, nicht diskriminiert zu werden. Wer diskriminiert wird, leidet oft stark darunter. Diskriminierung kostet Kraft, schränkt das eigene Leben ein und spaltet unsere Gesellschaft.
Die Stadt Hamburg will das ändern. Deshalb gibt es verschiedene Strategien, um bestimmte Gruppen gezielt zu schützen – zum Beispiel queere Menschen, ältere Menschen oder Schwarze Menschen. Eine Übersicht über alle Strategien finden Sie auf der Seite Zusammenhalt in Hamburg. Diese Arbeit wird ergänzt durch einen übergreifenden Ansatz: Das Referat „Antidiskriminierung und LSBTI*“ schaut auf alle Menschen, die Diskriminierung erleben – und entwickelt Lösungen, die für mehrere Gruppen gleichzeitig helfen können.
Im Mittelpunkt steht dabei die Antidiskriminierungsstrategie „Gleiche Rechte, gleiche Chancen“. Sie wurde gemeinsam mit vielen Menschen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft erarbeitet. Darin steht, was Hamburg gegen Diskriminierung tun will – und wie.
Alle Fachbehörden sowie die Bezirks- und Senatsverwaltungen setzen diese Maßnahmen um. Denn: Antidiskriminierung geht uns alle an – und soll in allen Lebens- und Arbeitsbereichen mitgedacht werden.
Dabei hilft auch das Projekt „Diversynergy“. Es bringt Hamburger Behörden zusammen, damit sie voneinander lernen und gemeinsam neue Ideen gegen Diskriminierung entwickeln können.
Ein Schwerpunkt der Strategie ist es, die Beratungsangebote bei Diskriminierung zu verbessern. Daher fördert die Stadt Hamburg das zivilgesellschaftliche und unabhängige Antidiskriminierungsbüro Hamburg. Erlebte Diskriminierung kann in dem Antidiskriminierungsbüro besprochen werden, Ratsuchende können sich über Rechte informieren und Handlungsstrategien rechtlicher oder nichtrechtlicher Art entwickeln. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Antidiskriminierungsbüros.
Sie haben Fragen oder möchten mehr erfahren? Schreiben Sie uns per E-Mail an antidiskriminierung@bwfg.hamburg.de