Die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung und Akzeptanz lesbischer, schwuler, bisexueller, trans*, intergeschlechtlicher und queerer Menschen (LSBTIQ+) ist ein Ziel der Freien und Hansestadt Hamburg. Jeder Mensch in Hamburg soll unabhängig seines Geschlechtes und seiner sexuellen oder romantischen Orientierung gleiche Verwirklichungschancen und gleiche Möglichkeiten zur Gestaltung der Gesellschaft haben. Unsere Gesellschaft lebt von der Vielfalt und Teilhabe als wichtige Voraussetzung für eine lebendige und funktionierende Demokratie.
Das Referat „Antidiskriminierung und LSBTI“ nimmt sich dieser Aufgabe auf unterschiedlichen Ebenen an und hat in dem Aktionsplan „Hamburg l(i)ebt vielfältig“ zusammen mit Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft in 6 Zielfeldern 150 Maßnahmen festgelegt, um dieses Ziel zu erreichen.
Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt beschreibt die unterschiedlichen Weisen, wie Menschen ihr Geschlecht, ihre Sexualität und ihre Beziehungen erleben und ausdrücken. Dazu gehören sexuelle Orientierung (zu wem sich jemand körperlich hingezogen fühlt), romantische Orientierung (zu wem jemand emotionale oder romantische Zuneigung empfindet), Geschlechtsidentität (wie jemand sein Geschlecht empfindet), Geschlechtsausdruck (z. B. durch Kleidung oder Verhalten) und körperliche Geschlechtsmerkmale (wie Hormone, Chromosomen oder äußere Geschlechtsmerkmale).
Der häufig verwendete Begriff LSBTIQ+ - lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, intergeschlechtlich und queer, ergänzt durch das + oder * für weitere Identitäten – beschreibt diese Vielfalt.
Den Fachbereich für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt des Referates Antidiskriminierung und LSBTI erreichen sie per Mail über lsbtiq@bwfg.hamburg.de
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