Abschlüsse an allgemeinbildenden Schulen
Abschlüsse an allgemeinbildenden Schulen in Hamburg Schuljahr 2014/15 bis Schuljahr 2023/24
Bedeutung
Der Indikator stellt die von Mädchen und Jungen erreichten Abschlüsse an allgemeinbildenden Schulen in Hamburg im Zeitverlauf dar.
Er gibt Hinweise auf:
- die Überrepräsentanz von Mädchen bei der Allgemeinen Hochschulreife
- die Tatsache, dass gleiche oder sogar höhere Schulabschlüsse bei Mädchen nicht automatisch gleiche oder bessere Möglichkeiten in der Zukunft bedeuten
- die Überrepräsentanz von Jungen in der Gruppe jener, die ohne Abschluss die Schule verlassen
Abschlüsse an allgemeinbildenden Schulen in Hamburg im Schuljahr 2023/24
weiblich
männlich
Die beiden Kreisdiagramme zeigen, dass bei Mädchen wie bei Jungen die allgemeine Hochschulreife der mit Abstand am häufigsten erreichte Abschluss ist: 58,0 % der Mädchen und 47,0 % der Jungen haben im Schuljahr 2023/24 die allgemeine Hochschulreife erreicht. Am zweithäufigsten erreichten Mädchen wie Jungen den mittleren Schulabschluss (Mädchen: 18,0 %; Jungen: 21, 1 %), gefolgt vom ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (Mädchen: 14,8 %; Jungen: 19,9 %). Darauf folgt die Gruppe jener, die ohne Abschluss die Schule verlässt (Mädchen: 4,9 %; Jungen: 7,6 %) sowie jene, die die Schule mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife verlassen (Mädchen: 4,3 %; Jungen: 4,5 %).
Abschlüsse an allgemeinbildenden Schulen in Hamburg Schuljahr 2014/15 bis 2023/24
Betrachtet man den Frauenanteil bei den verschiedenen Schulabschlüssen im Zeitverlauf, so stellt man fest, dass Mädchen im gesamten Zeitraum bei der allgemeinen Hochschulreife überrepräsentiert sind. Beim mittleren Schulabschluss, beim ersten allgemeinen Schulabschluss sowie beim schulischen Teil der Fachhochschulreife sind hingegen Jungen durchgängig überrepräsentiert. Ebenfalls überrepräsentiert sind Jungen in der Gruppe jener, die ohne Abschluss die Schule verlassen.
Bei allen Abschlussarten zeigen sich keine maßgeblichen Veränderungen über die Zeit.