3. Arbeit, Einkommen und Vermögen

Wie gestaltet sich das Erwerbsleben von Frauen und Männern in Hamburg? Erfahren Sie mehr über Erwerbsbeteiligung, berufliche Segregation, Frauenanteile in Führungspositionen und bei Gründungen, den Gender Pay Gap und vieles mehr.

  • Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
Eine Frau, abgebildet auf einer 50-Euro-Banknote. Sie hat verschränkte Arme und ist mit einem gestreiften Oberteil und einem Blazer bekleidet.
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Der Themenbereich Arbeit, Einkommen und Vermögen gibt Aufschluss über die Gleichstellung von Frauen und Männern im Erwerbsleben – einem erklärten Ziel des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg. Zu diesem Zweck werden Indikatoren in zahlreichen Unterkapiteln dargestellt: Erwerbsbeteiligung und berufliche Segregation, Führen und Gründen, Arbeitszeit, Einkommen und Vermögen, Grundsicherung und Armut, Einkommen und Erwerbstätigkeit im Alter. 

In welchem Umfang nehmen Frauen und Männer am Arbeitsmarkt teil und welche Berufe üben sie aus? Bei der Betrachtung von Arbeitslosigkeit lassen die Daten interessante Vergleiche zwischen den Hamburger Bezirken und Stadtteilen zu. Über den Vergleich von Frauen und Männern in verschiedenen Wirtschaftsabschnitten lässt sich zudem feststellen, dass auf dem Hamburger Arbeitsmarkt nach wie vor Geschlechtersegregation existiert. Entsprechend postuliert der Senat im Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm, dass sich Frauen und Männer im Arbeitsleben möglichst frei von Geschlechterstereotypen entfalten können sollen. 

Ein wichtiger Schritt zur Gleichstellung ist die proportionale Repräsentanz von Frauen in unterschiedlichen Hierarchiestufen. Deswegen gibt der Themenbereich Aufschluss über Geschlechterverhältnisse in Führungspositionen und bei Unternehmensgründungen. Die Indikatoren zu Führungspositionen zeigen, dass Frauen ab einer bestimmten Hierarchieebene immer weniger repräsentiert sind („gläserne Decke“). Bei Unternehmensgründungen fällt auf, dass Frauen in Hamburg seltener in wachstumsstarken und angesehenen Branchen wie Information und Kommunikation oder Finanzdienstleistungen gründen. Stattdessen konzentrieren sich weibliche Gründerinnen eher auf Bereiche wie Erziehung, Unterricht, Gesundheit und Sozialwesen. 

In diesem Themenbereich erhalten Sie außerdem Auskunft über Arbeitszeitmodelle von Frauen und Männern in der Hansestadt sowie über ihr Einkommen und Vermögen. Neben dem Gender Pay Gap wird auch das Einkommen von Frauen mit und ohne Migrationserfahrung in Hamburg verglichen. Hier wird deutlich, dass Frauen mit Migrationserfahrung auf dem Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind. Entsprechend wichtig sind Angebote wie das ESF-Projekt „Wege in Arbeit für zugewanderte Frauen“. Hinsichtlich Geld- und Immobilienvermögen und Schulden bei Alleinlebenden zeigt sich: Zwar haben Männer in Hamburg tendenziell auch mehr Schulden als Frauen, insgesamt verbleibt trotzdem ein Netto-Vermögensvorsprung für die Männer. 

Spiegelbildlich zur Betrachtung der Vermögensverteilung liefert der Themenbereich auch Auskunft zu Grundsicherung und Armut. Dabei zeigt sich, dass Frauen einem höheren Risiko zu verarmen ausgesetzt sind als Männer, was die Relevanz des Themas Frauenarmut erneut unterstreicht. 

Entsprechend der Lebensverlaufsperspektive schließt das Kapitel mit Maßzahlen zur Erwerbstätigkeit von älteren Menschen, die trotz ihres Renteneintritts weiterhin erwerbstätig sind. 

 

Themen

Ausschnitte von Menschen in unterschiedlicher Kleidung, beispielsweise ein Feuerwehrhelm, Kopf und Schultern einer Frau in Arztkleidung, der Oberkörper eines Mannes mit Sakko und Krawatte.
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0. Bevölkerung und Bevölkerungsbewegung

Wie entwickeln sich die Einwohnerzahlen in Hamburg? Zeigen sich bei den Zu- und Fortzügen Unterschiede zwischen den Geschlechtern?

Links stehen drei Frauen, rechts drei Männer. Die sechs Menschen sind divers in Bezug auf ihr Alter, ihre Herkunft und ihre Hautfarbe. Ein Mann und eine Frau stehen an einem Pult.
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1. Partizipation

Wie sind Frauen und Männer in Hamburg an politischen Entscheidungen beteiligt? Erfahren Sie mehr über Wahlverhalten, Vertretung in politischen Gremien und Spitzenpositionen sowie Engagement.

Mit Bildung assoziierte Gebäude und Gegenstände: eine Schule, eine Universität, ein Computerbildschirm, ein Flipchart, ein Buch, ein Stift, ein Geodreieck und eine Glühbirne.
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2. Bildung, Ausbildung und wissenschaftliche Qualifizierung

Wie steht es um die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Schule, Ausbildung und Studium in Hamburg? Informationen zu Bildungswegen und -entscheidungen von Mädchen und Frauen finden sich hier.

Eine Frau, abgebildet auf einer 50-Euro-Banknote. Sie hat verschränkte Arme und ist mit einem gestreiften Oberteil und einem Blazer bekleidet.
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3. Arbeit, Einkommen und Vermögen

Wie gestaltet sich das Erwerbsleben von Frauen und Männern in Hamburg? Erfahren Sie mehr über Erwerbsbeteiligung, berufliche Segregation, Frauenanteile in Führungspositionen und bei Gründungen, den Gender Pay Gap und vieles mehr.

Eine Uhr, deren Ziffernblatt in drei Bereiche geteilt ist. In jedem Bereich ist ein Symbol: eine Aktentasche, ein Wohnhaus, eine ausgestreckte Hand mit einem Herz.
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4. Sorgearbeit

Wie weitgehend ist das Ziel der gleichberechtigten Erwerbs- und Sorgearbeit schon erreicht? Wie sind die Entwicklungen im bezahlten Care-Sektor? Antworten finden sich hier.

Verschiedene Gebäude, Fahrzeuge und Gegenstände: ein Krankenhaus, ein Gefängnis, eine Straßenbahn, ein Fahrrad, eine Einkaufstasche, ein Baum und ein Fußball.
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5. Lebenswelt

Welche geschlechtsspezifischen Unterschiede zeigen sich in weiteren Lebensbereichen wie Mobilität, Sport und Gesundheit? Mehr dazu in diesem Themenbereich.