Aufsichtsgremien in öffentlichen Unternehmen

Aufsichtsgremien in öffentlichen Unternehmen in Hamburg 2013 bis 2024

Bedeutung

Der Indikator stellt den Frauenanteil in den Aufsichtsgremien in den öffentlichen Unternehmen in Hamburg im Zeitverlauf dar.

Er gibt Hinweise auf:

  • eine Unterrepräsentanz von Frauen in den Aufsichtsgremien
  • einen deutlichen Zuwachs des Frauenanteils im Zeitverlauf
  • eine paritätische Beteiligung bei den vom Senat besetzten Sitzen
  • die Wirksamkeit des Hamburgischen Gremienbesetzungsgesetzes (HmbGremBG)

Aufsichtsgremien in öffentlichen Unternehmen in Hamburg 2013 bis 2024

Hier wird ein Diagramm dargestellt. Es wird im Text beschrieben und in der Tabelle finden sich die zugrunde liegenden Daten.

Betrachtet man den Frauenanteil in den Aufsichtsgremien, wird zunächst deutlich, dass Frauen über den gesamten Zeitraum unterrepräsentiert sind. Allerdings hat ihr Anteil über die Jahre zugenommen: lag er 2013 noch bei rund 28 %, so liegt er 2024 bei über 42 %.  

Senatsvertreter:innen in Aufsichtsgremien öffentlicher Unternehmen in Hamburg 2013 bis 2024

Hier wird ein Diagramm dargestellt. Es wird im Text beschrieben und in der Tabelle finden sich die zugrunde liegenden Daten.

Betrachtet man die vom Senat besetzten Sitze in den Aufsichtsgremien im Zeitverlauf, so sind Frauen in der Vergangenheit unterrepräsentiert gewesen. Allerdings wurde 2023 mit rund 50 % eine paritätische Beteiligung erreicht. Dieser positive Trend setzt sich 2024 fort. 
Diese Entwicklung kann auch auf das Hamburgische Gremienbesetzungsgesetz (HmbGremBG) zurückgeführt werden, das seit 2013 in Kraft ist. Es enthält zahlreiche Vorgaben hinsichtlich der geschlechtergerechten Besetzung von Aufsichtsorganen – je nach Größe des Gremiums ist ein Anteil zwischen 25 % und 50 % vorgeschrieben. 

Daten