BAföG

Empfänger:innen von Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) in Hamburg 2015 bis 2024

Bedeutung

Der Indikator weist auf einen aus öffentlichen Mitteln finanzierten Kredit hin, um junge Frauen und Männer während ihrer Ausbildung finanziell zu entlasten.  

Er gibt Hinweise auf:  

  • eine leichte Überrepräsentanz von Frauen
  • die finanzielle Situation der Eltern der Schüler:innen bzw. Studierenden
  • zeitliche Trends bei der Gesamtzahl von Empfänger:innen (leichte Abnahme) 

BAföG-Empfänger:innen in Hamburg 2015 bis 2024

Hier wird ein Diagramm dargestellt. Es wird im Text beschrieben und in der Tabelle finden sich die zugrunde liegenden Daten.

Im Jahr 2024 haben in Hamburg insgesamt fast 20.000 Personen BAföG-Leistungen erhalten (rund 12.000 Frauen und rund 8.000 Männer). Im dargestellten Zeitraum seit 2015 war die Anzahl tendenziell rückläufig. 2016 hatte die Zahl der BAföG-Empfänger:innen noch über 25.000 gelegen und ist seitdem um etwa ein Fünftel zurückgegangen. In allen Jahren war - mit zwischen 56 % und 59 % - mehr als die Hälfte der geförderten Personen Frauen.  
Im gesamten dargestellten Zeitraum waren BAföG-Empfänger:innen mehrheitlich Studierende. Ihr Anteil stieg seit 2015 von 72 % auf 79 % im Jahr 2024. Die weiteren Empfänger:innen erhielten BAföG für Schüler:innen, darunter auch Schüler:innen an Berufsfachschulen oder Fachschulen. Von den geförderten Schüler:innen waren in allen Jahren etwa zwei Drittel Frauen. Der Frauenanteil lag bei den Schüler:innen damit über dem Anteil der Frauen bei den Studierenden. An Hochschulen und Universitäten waren gut die Hälfte aller Geförderten Frauen. 

BAföG-Fördermittel (in 1.000 Euro) in Hamburg 2015 bis 2024 nach Art des Empfangs

Hier wird ein Diagramm dargestellt. Es wird im Text beschrieben und in der Tabelle finden sich die zugrunde liegenden Daten.

Insgesamt wurden 2024 in der Hansestadt rund 104,3 Mio. Euro für BAföG-Leistungen zur Verfügung gestellt. Das waren 8 % weniger als 2023 (113,2 Mio. Euro) aber gut 20 % mehr als im Jahr 2019, dem Jahr mit dem niedrigsten Wert (85,6 Mio. Euro) im dargestellten Zeitraum. Die Fördersummen - sowohl die der Zuschüsse als auch die der Darlehen - veränderten sich seit 2015 für Frauen und Männer ähnlich (Linien). In allen Jahren ging von den Zuschüssen ein höherer Anteil an Frauen (zwischen 58 % und 61 %) als von den Darlehen (zwischen 53 % und 58 %) (Säulen). 

Daten