Medizinische und MINT-Ausbildungen

Medizinische Gesundheitsberufe: Personen, die sich in der (überwiegend schulischen) Ausbildung in nichtakademischen medizinischen Gesundheitsberufen befanden, Schuljahre 2015/16 bis 2024/25
MINT-Ausbildungsberufe: Personen mit Ausbildungsvertrag, die sich in einer Ausbildung zu einem MINT-Beruf im dualen System befanden, 2015 bis 2024

Bedeutung

Der Indikator zeigt die Anzahl von Frauen und Männern in Ausbildungen in Gesundheitsberufen und im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).

Er gibt Hinweise auf:

  • eine weitgehend unveränderte geschlechtsstereotype Berufswahl von Frauen und Männern, insbesondere im MINT-Bereich
  • die Notwendigkeit zur Förderung von Mädchen in MINT-Fächern
  • die Notwendigkeit zur Steigerung der Attraktivität von medizinischen Gesundheitsberufen für Jungen
  • Geschlechterunterschiede in zukünftigen Karriere- und Verdienstmöglichkeiten 

Schüler:innen in medizinischen Gesundheitsberufen in Hamburg in den Schuljahren 2015/16 bis 2024/25

Hier wird ein Diagramm dargestellt. Es wird im Text beschrieben und in der Tabelle finden sich die zugrunde liegenden Daten.

Nach einem Anstieg um fast 30 % zwischen den Schuljahren 2019/20 und 2021/22 blieb die Anzahl der Schüler:innen in medizinischen Gesundheitsberufen seitdem fast unverändert. Der Frauenanteil lag seit 2015/16 stabil bei über 70 %. In den letzten drei Jahren hat sich der Anteil der Frauen in medizinischen Gesundheitsberufen bei 72 % eingependelt, nachdem er 2019/20 noch bei 77 % gelegen hatte.  

Auszubildende in MINT-Ausbildungsberufen in Hamburg 2015 bis 2024

Hier wird ein Diagramm dargestellt. Es wird im Text beschrieben und in der Tabelle finden sich die zugrunde liegenden Daten.

Zum Ende des Jahres 2024 befanden sich 1.266 Frauen und 8.454 Männer in einer Ausbildung in einem MINT-Beruf. Im gesamten betrachteten Zeitraum seit 2015 lag der Frauenanteil in der Ausbildung in MINT-Berufen durchgängig bei 12 % bzw. 13 %. Die Anzahl der Frauen erhöhte sich in diesem Zeitraum um knapp 12 %. Bei den Männern war die Anzahl von 2015 bis 2024 um gut 8 % gestiegen. 

Daten