Subjektiver Gesundheitszustand
Subjektiver Gesundheitszustand in Hamburg 2016 bis 2025
Bedeutung
Der Indikator beschreibt den Anteil von Frauen und Männern, die ihre eigene Gesundheit als „sehr gut“ oder „ausgezeichnet“ erleben, differenziert nach Alter und Migrationshintergrund.
Der Indikator gibt Hinweise auf:
- einen seltener als „sehr gut“ oder „ausgezeichnet“ erlebten Gesundheitsstatus unter Frauen – was erstaunen kann, blickt man auf die höhere Lebenserwartung von Frauen (siehe 5.1.2 Lebenserwartung)
- die Abnahme eines als „sehr gut“ oder „ausgezeichnet“ erlebten Gesundheitsstatus mit steigendem Alter – bei Frauen wie bei Männern
- einen weniger positiven Blick auf den eigenen Gesundheitszustand unter Frauen mit vs. ohne Migrationshintergrund
Sehr guter bis ausgezeichneter subjektiv erlebter Gesundheitszustand in Hamburg 2016 bis 2025
Frauen geben im Durchschnitt seltener als Männer einen sehr guten oder ausgezeichneten Gesundheitszustand an (Differenz von 4 Prozentpunkten). Im Zeitverlauf betrachtet stellt man fest, dass diese Selbsteinschätzung teilweise größeren Schwankungen unterliegt und keinem eindeutigen Trend folgt.
Sehr guter bis ausgezeichneter subjektiv erlebter Gesundheitszustand in Hamburg 2016 bis 2025 nach Altersgruppen
Der Anteil der Personen, die einen sehr guten oder ausgezeichneten Gesundheitszustand angeben, sinkt mit steigendem Alter. In allen Altersgruppen ist der Anteil der Männer größer als der der Frauen. Die Schwankungen im Zeitverlauf folgen auch hier keinem eindeutigen Trend.
Sehr guter bis ausgezeichneter subjektiv erlebter Gesundheitszustand in Hamburg 2016 bis 2025 nach Migrationshintergrund
Bei Frauen wie bei Männern ist der Anteil derer mit einem sehr guten oder ausgezeichneten Gesundheitszustand höher, wenn kein Migrationshintergrund angegeben wurde. Gerade bei Frauen mit Migrationshintergrund gab nur rund ein Viertel an, einen sehr guten oder ausgezeichneten Gesundheitszustand zu haben. Bei den Frauen ohne Migrationshintergrund waren es ca. 5 Prozentpunkte mehr. Auch hier weisen die Schwankungen im Zeitverlauf auf keinen Trend hin.